The National Times - Prozess um 17 Jahre alten Mordfall in Wuppertal begonnen

Prozess um 17 Jahre alten Mordfall in Wuppertal begonnen


Prozess um 17 Jahre alten Mordfall in Wuppertal begonnen
Prozess um 17 Jahre alten Mordfall in Wuppertal begonnen / Foto: © AFP/Archiv

Ein ungeklärter Todesfall aus dem Jahr 2007 beschäftigt seit Montag das Landgericht Wuppertal in Nordrhein-Westfalen. Dort begann der Prozess gegen den inzwischen 58 Jahre alten Sven K., der wegen Mordes angeklagt ist. Er soll vom Ehemann des späteren Opfers Claudia K. den Auftrag erhalten haben, die Frau zu töten.

Textgröße ändern:

Nach der Tat blieben die Ermittlungen zuerst ohne Erfolg. Im Spätsommer vergangenen Jahres wurde der nun Angeklagte schließlich in Hessen festgenommen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, die 47-Jährige im Februar 2007 in ihrer Wohnung in Velbert erst mit einem Gegenstand mehrmals auf den Kopf geschlagen zu haben.

Dann soll er eine Plastiktüte über ihren Kopf gezogen und mit einem Gürtel festgebunden haben. Weitere siebenmal soll er die Frau gegen den Kopf geschlagen haben, was schließlich zu ihrem Tod geführt haben soll.

Die Anklage wirft ihm Mord aus Habgier und auch aus Heimtücke vor, weil die Frau mit dem Angriff nicht gerechnet haben soll. Das Landgericht setzte insgesamt zehn Verhandlungstermine bis Mitte Juli an.

D.Kelly--TNT

Empfohlen

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern

Wegen der mehrfachen Schleusung von illegalen Einwanderern ist ein 32-jähriger Syrer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sprach ihn unter anderem des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. In das Strafmaß wurde auch ein Urteil vom April mit einbezogen.

Mutter von Drillingen erstochen - Ehemann in Osnabrück wegen Mordes verurteilt

Weil er seine Frau erstochen haben soll, soll ein Mann aus Niedersachsen lange ins Gefängnis. Das Landgericht Osnabrück verurteilte ihn am Freitag nach Angaben eines Sprechers wegen Mordes und verhängte eine lebenslange Freiheitsstrafe. Der Mann hatte demnach im Prozess gestanden, seine Frau, eine Mutter von Drillingen, getötet zu haben.

Textgröße ändern: