The National Times - Lage in bayerischen Hochwassergebieten entspannt sich allmählich weiter

Lage in bayerischen Hochwassergebieten entspannt sich allmählich weiter


Lage in bayerischen Hochwassergebieten entspannt sich allmählich weiter
Lage in bayerischen Hochwassergebieten entspannt sich allmählich weiter / Foto: © AFP

In Bayern entspannt sich die Situation in den Hochwassergebieten allmählich immer weiter. Das Geschehen konzentrierte sich nach Angaben der Behörden zunehmend auf die Donauregion. Auch an der Donau sanken die Pegelstände zwar, aber im unteren Bereich um die Stadt Passau zunächst weiter nur langsam.

Textgröße ändern:

Vor allem über Bayern und Baden-Württemberg waren in den vergangenen Tagen massive Starkregenfälle niedergegangen, was Flüsse über die Ufer treten ließ. Mancherorts gab es sogenannte Jahrhunderthochwasser, Landkreise und Städte lösten Katastrophenalarm aus. Mindestens sechs Menschen starben.

Die bayerische Landesregierung kündigte Finanzhilfe von mehr als hundert Millionen Euro für Betroffene an. Laut Innenministerium in München mussten wegen der jüngsten Überflutungen insgesamt 6600 Menschen ihre Häuser verlassen. Rund 60.000 Helferinnen und Helfer waren demnach weiterhin im Hochwassereinsatz.

In der zuletzt besonders betroffenen Stadt Passau am Zusammenfluss von Donau, Inn und Ilz stabilisierte sich die Lage laut Stadtverwaltung seit Mittwoch zunehmend. Am Donnerstag wurde im Altstadtbereich der reguläre Schulbetrieb wieder gestartet.

Erste kleine Aufräumarbeiten begannen ebenfalls. Die Pegel dort sanken aufgrund der langgezogenen Hochwasserscheitel laut Hochwassernachrichtendienst jedoch nur langsam.

M.Davis--TNT

Empfohlen

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern

Wegen der mehrfachen Schleusung von illegalen Einwanderern ist ein 32-jähriger Syrer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sprach ihn unter anderem des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. In das Strafmaß wurde auch ein Urteil vom April mit einbezogen.

Mutter von Drillingen erstochen - Ehemann in Osnabrück wegen Mordes verurteilt

Weil er seine Frau erstochen haben soll, soll ein Mann aus Niedersachsen lange ins Gefängnis. Das Landgericht Osnabrück verurteilte ihn am Freitag nach Angaben eines Sprechers wegen Mordes und verhängte eine lebenslange Freiheitsstrafe. Der Mann hatte demnach im Prozess gestanden, seine Frau, eine Mutter von Drillingen, getötet zu haben.

Textgröße ändern: