The National Times - Mann dreht durch: Polizei in Baden-Württemberg schießt 66-Jährigem ins Bein

Mann dreht durch: Polizei in Baden-Württemberg schießt 66-Jährigem ins Bein


Mann dreht durch: Polizei in Baden-Württemberg schießt 66-Jährigem ins Bein
Mann dreht durch: Polizei in Baden-Württemberg schießt 66-Jährigem ins Bein / Foto: © AFP/Archiv

In Baden-Württemberg hat die Polizei einen 66 Jahre alten Mann im Ausnahmezustand mit einer Schussabgabe ins Bein gestoppt. Der Mann sei ins Krankenhaus gekommen, Lebensgefahr bestehe nicht, teilte die Polizei in Heilbronn am Dienstag mit.

Textgröße ändern:

Der Mann sei am späten Sonntagabend im Auto auf der Bundesstraße 14 Richtung in Schwäbisch Hall unterwegs gewesen, dort unvermittelt auf die Gegenfahrbahn gewechselt und auf ein entgegenkommendes Auto zugefahren. Nur durch die umsichtige Reaktion der Fahrerin dieses Autos sei ein Unfall verhindert worden.

Der 66-Jährige habe dann andere Autofahrer, die der Frau Hilfe anbieten wollten, mit einem Messer bedroht. Außerdem habe er behauptet, Flaschen mit Sprengstoff dabei zu haben, die er auf die Straße gestellt habe. Auf alarmierte Polizisten sei der Man sofort mit dem Messer zugegangen.

Aufforderungen, das Messer wegzulegen, habe er ignoriert. Auch der Einsatz von Pfefferspray habe nicht gewirkt. Daraufhin habe ein Polizist dem Mann ins Bein geschossen. Die Staatsanwaltschaft Heilbronn prüfe nun einen Haft- oder Unterbringungsbefehl für den Mann.

T.F.Russell--TNT

Empfohlen

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern

Wegen der mehrfachen Schleusung von illegalen Einwanderern ist ein 32-jähriger Syrer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sprach ihn unter anderem des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. In das Strafmaß wurde auch ein Urteil vom April mit einbezogen.

Mutter von Drillingen erstochen - Ehemann in Osnabrück wegen Mordes verurteilt

Weil er seine Frau erstochen haben soll, soll ein Mann aus Niedersachsen lange ins Gefängnis. Das Landgericht Osnabrück verurteilte ihn am Freitag nach Angaben eines Sprechers wegen Mordes und verhängte eine lebenslange Freiheitsstrafe. Der Mann hatte demnach im Prozess gestanden, seine Frau, eine Mutter von Drillingen, getötet zu haben.

Textgröße ändern: