The National Times - Mord an Ehefrau mit der Armbrust: Prozess gegen Mann aus Plauen begonnen

Mord an Ehefrau mit der Armbrust: Prozess gegen Mann aus Plauen begonnen


Mord an Ehefrau mit der Armbrust: Prozess gegen Mann aus Plauen  begonnen
Mord an Ehefrau mit der Armbrust: Prozess gegen Mann aus Plauen begonnen / Foto: © AFP/Archiv

Wegen Mordes an seiner Noch-Ehefrau unter anderem mit einer Armbrust muss sich seit Freitag ein Mann vor dem Landgericht in Zwickau verantworten. Der 46-jährige Beschuldigte aus dem sächsischen Plauen soll zunächst aus nächster Nähe mit der Armbrust in den Kopf der 37-Jährigen geschossen und anschließend mit einem Messer auf sie eingestochen haben, wie ein Gerichtssprecher sagte.

Textgröße ändern:

Am Freitag wurde die Anklage verlesen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann heimtückischen Mord aus niedrigen Beweggründen vor. Anschließend wurden dem Sprecher zufolge zwei Polizisten und eine Rettungssanitäterin als Zeugen vernommen. Der Angeklagte schwieg zu den Vorwürfen.

Dem Sprecher zufolge war das Ehepaar Teil der sogenannten BDSM- beziehungsweise Sado-Maso-Szene. Die Frau sollte dem Mann "gehören" und seine Sklavin sein. Weil sie das nicht mehr wollte und sich trennte, soll der Mann den Mord geplant haben.

Laut Anklage überraschte der Beschuldigte die Frau in der einstigen gemeinsamen Wohnung, aus der sie bereits ausgezogen war. Dem Sprecher zufolge war das Opfer aber noch regelmäßig dort, um die dort lebenden Katzen zu füttern. Für den Prozess sind Termine bis August angesetzt worden.

A.Robinson--TNT

Empfohlen

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern

Wegen der mehrfachen Schleusung von illegalen Einwanderern ist ein 32-jähriger Syrer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sprach ihn unter anderem des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. In das Strafmaß wurde auch ein Urteil vom April mit einbezogen.

Mutter von Drillingen erstochen - Ehemann in Osnabrück wegen Mordes verurteilt

Weil er seine Frau erstochen haben soll, soll ein Mann aus Niedersachsen lange ins Gefängnis. Das Landgericht Osnabrück verurteilte ihn am Freitag nach Angaben eines Sprechers wegen Mordes und verhängte eine lebenslange Freiheitsstrafe. Der Mann hatte demnach im Prozess gestanden, seine Frau, eine Mutter von Drillingen, getötet zu haben.

Textgröße ändern: