The National Times - Faeser kündigt starke Polizeipräsenz während EM an - Über 300 ausländische Beamte

Faeser kündigt starke Polizeipräsenz während EM an - Über 300 ausländische Beamte


Faeser kündigt starke Polizeipräsenz während EM an - Über 300 ausländische Beamte
Faeser kündigt starke Polizeipräsenz während EM an - Über 300 ausländische Beamte / Foto: © POOL/AFP

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) hat eine starke Polizeipräsenz während der Fußball-Europameisterschaft in diesem Sommer in Deutschland angekündigt. "Wir wappnen uns mit hohem Einsatz aller Sicherheitsbehörden gegenüber allen denkbaren Gefahren", erklärte Faeser am Dienstag. Die Polizei werde an allen Spielorten und überall, wo sich viele Menschen bewegen, "hohe Präsenz" zeigen. "Wir sind sehr wachsam und gut vorbereitet", betonte die Ministerin.

Textgröße ändern:

Erwartet werden von Mitte Juni an für gut vier Wochen mehrere Millionen Fans aus ganz Europa. Entsprechend hoch sind die Sicherheitsvorkehrungen. Angaben eines Ministeriumssprechers zufolge wird die Bundespolizei die "erforderlichen Kräfte einsetzen." Zudem sollen demnach mehr als 300 Einsatzkräfte der Polizei aus den europäischen Teilnehmerländern die deutschen Beamtinnen und Beamten unterstützen.

Die Sicherheitsbehörden in Deutschland gehen von einer komplexen Bedrohungslage aus und halten eine "Vielzahl möglicher Bedrohungen" für denkbar, wie das Ministerium mitteilte. Das betreffe "in erster Linie Allgemeinkriminalität wie Taschendiebstähle, aber auch Gewaltdelikte, Cyberangriffe und auch extremistische und terroristische Bedrohungen". "Unser Fokus reicht von der Bedrohung durch islamistischen Terror, über Hooligans und andere Gewalttäter bis hin zu Cyberangriffen", erklärte Ministerin Faeser.

"Besondere Herausforderungen" sieht das Ministerium hinsichtlich der Sicherheit der ukrainischen Delegation, die in der Vorrunde zunächst Spiele in München, Düsseldorf und Stuttgart bestreiten wird. Diese Herausforderungen werden "angemessen Berücksichtigung" finden, kündigte er an, ohne sich zu einzelnen Schutzmaßnahmen konkret zu äußern.

Aus Sicherheitsgründen hatte Faeser bereits im März angekündigt, für die Zeit der Europameisterschaft an allen deutschen Grenzen vorübergehend wieder Grenzkontrollen einzuführen. Ebenso wurde bereits eine enge Sicherheitskooperation mit den französischen Behörden angekündigt. So werden während der Fußball-Europameisterschaft französische Kräfte in Deutschland und während der Olympischen Spiele in Paris später im Sommer deutsche Polizistinnen und Polizisten im Einsatz sein und sich gegenseitig unterstützen.

M.A.Walters--TNT

Empfohlen

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern

Wegen der mehrfachen Schleusung von illegalen Einwanderern ist ein 32-jähriger Syrer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sprach ihn unter anderem des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. In das Strafmaß wurde auch ein Urteil vom April mit einbezogen.

Mutter von Drillingen erstochen - Ehemann in Osnabrück wegen Mordes verurteilt

Weil er seine Frau erstochen haben soll, soll ein Mann aus Niedersachsen lange ins Gefängnis. Das Landgericht Osnabrück verurteilte ihn am Freitag nach Angaben eines Sprechers wegen Mordes und verhängte eine lebenslange Freiheitsstrafe. Der Mann hatte demnach im Prozess gestanden, seine Frau, eine Mutter von Drillingen, getötet zu haben.

Textgröße ändern: