The National Times - Obduktion nach Todesfall bei Coronaprotest in Wandlitz ergibt natürliche Ursache

Obduktion nach Todesfall bei Coronaprotest in Wandlitz ergibt natürliche Ursache


Obduktion nach Todesfall bei Coronaprotest in Wandlitz ergibt natürliche Ursache
Obduktion nach Todesfall bei Coronaprotest in Wandlitz ergibt natürliche Ursache

Nach dem Tod eines 53-Jährigen bei einer Demonstration von Gegnern der Coronamaßnahmen in Wandlitz in Brandenburg hat eine Obduktion eine natürliche Todesursache ergeben. Das teilte die Polizei am Donnerstag in Potsdam mit. Weitere Einzelheiten nannten die Beamten nicht.

Textgröße ändern:

Der Mann war am Montagabend während einer Identitätsfeststellung durch die Polizei zusammengebrochen und später in einem Krankenhaus gestorben. Nach Angaben der Polizei hatte er vorher versucht, eine Polizeikette zu durchbrechen. Demnach wurde er dadurch durch sogenannte einfache körperliche Gewalt wie Wegdrücken und In-den-Weg-Stellen gehindert.

Anschließend stellten Einsatzkräfte die Personalien von ihm und einer Begleiterin fest und geleiteten das Paar zurück zu dessen Wagen. Auf dem Weg dorthin brach der Mann zusammen. Beamte leiteten daraufhin Erstehilfemaßnahmen ein und alarmierten Rettungskräfte. Da die Todesursache nicht feststand, wurde ein Todesermittlungsverfahren von der zuständigen Staatsanwaltschaft in Franfurt an der Oder eingeleitet.

O.Nicholson--TNT

Empfohlen

Steinmeier verurteilt CSD-Bluttat als "Angriff auf offene Gesellschaft"

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich erschüttert über die Gewalttat beim Berliner Christopher Street Day gezeigt. "Diese Tat ist ein Angriff auf unsere offene Gesellschaft, auf unsere Art zu leben und zusammenzuleben", sagte Steinmeier am Sonntag bei einem Besuch im nordrhein-westfälischen Hamm laut vorab verbreitetem Redetext. Die Teilnehmenden des CSD in Berlin hätten "friedlich und fröhlich" feiern und "ein Zeichen für Toleranz und Vielfalt, für ein selbstbestimmtes und gleichberechtigtes Leben" setzen wollen, sagte Steinmeier.

Während Besitzerin Einkäufe auslädt: 77-Jährige fährt mit fremdem Auto davon

Eine 77-Jährige ist in Rheinland-Pfalz in ein fremdes Auto gestiegen und damit losgefahren. Nach kurzer Spritztour stoppte die mutmaßlich altersbedingt verwirrte Seniorin an einer Tankstelle, wie die Polizei in Bad Kreuznach am Samstagabend mitteilte. Dort gelang es der hinterhereilenden Autobesitzerin, die Frau im Verkaufsraum so lange in ein Gespräch zu verwickeln, bis alarmierte Polizeikräfte eintrafen.

Justizministerin: Generalbundesanwalt könnte Ermittlung zu CSD-Bluttat übernehmen

Nach der Gewalttat beim Berliner Christopher Street Day (CSD) hat Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) eine Befassung des Generalbundesanwalts in Aussicht gestellt. "Wenn die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen, wird der Generalbundesanwalt die weiteren Ermittlungen übernehmen", erklärte Hubig am Sonntag in Berlin. "Diese Tat wird mit aller Konsequenz aufgeklärt und verfolgt werden."

Massenkarambolage an Stauende: Mehr als 30 Verletzte auf Autobahn in Thüringen

Bei einer Massenkarambolage auf der Autobahn 9 in Thüringen sind mehr als 30 Menschen verletzt worden. Wie die Polizei in Schleifreisen mitteilte, fuhr am Samstagabend ein Wohnmobil bei Bad Lobenstein am Ende eines unfallbedingten Staus in weitere Fahrzeuge. Nach aktuellem Stand seien etwa 34 Menschen verletzt worden. Neun Fahrzeuge seien beschädigt worden, darunter zwei Kleinbusse einer Kinderreisegruppe.

Textgröße ändern: