The National Times - Urteil in Hanauer Prozess um Mord ohne Leiche rechtskräftig

Urteil in Hanauer Prozess um Mord ohne Leiche rechtskräftig


Urteil in Hanauer Prozess um Mord ohne Leiche rechtskräftig
Urteil in Hanauer Prozess um Mord ohne Leiche rechtskräftig / Foto: © AFP/Archiv

Ein im vergangenen August ergangenes Urteil des Landgerichts im hessischen Hanau in einem Mordfall ohne Leiche ist rechtskräftig. Wie der Bundesgerichtshof am Montag in Karlsruhe mitteilte, verwarf der zweite Strafsenat die Revision des Angeklagten als unbegründet. Damit hat dessen Verurteilung zu lebenslanger Haft Bestand.

Textgröße ändern:

Das Landgericht sah es als erwiesen an, dass der zum Zeitpunkt der Verurteilung 60-Jährige einen als wohlhabend geltenden 79 Jahre alten Geschäftsmann am 21. Januar 2021 in der Werkstatt einer Fahrzeughalle im Streit um Geld heimtückisch und aus niederen Beweggründen ermordet hatte.

Der Kfz-Meister hatte die Fahrzeughalle gemietet, immer wieder kam es wegen Vertragsverletzungen des Mieters zu Streit. Seit dem Tattag wird der 79-jährige Vermieter vermisst. Weder konnte die Tatwaffe gefunden noch in dem Prozess der Tathergang aufgeklärt werden.

G.Morris--TNT

Empfohlen

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern

Wegen der mehrfachen Schleusung von illegalen Einwanderern ist ein 32-jähriger Syrer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sprach ihn unter anderem des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. In das Strafmaß wurde auch ein Urteil vom April mit einbezogen.

Mutter von Drillingen erstochen - Ehemann in Osnabrück wegen Mordes verurteilt

Weil er seine Frau erstochen haben soll, soll ein Mann aus Niedersachsen lange ins Gefängnis. Das Landgericht Osnabrück verurteilte ihn am Freitag nach Angaben eines Sprechers wegen Mordes und verhängte eine lebenslange Freiheitsstrafe. Der Mann hatte demnach im Prozess gestanden, seine Frau, eine Mutter von Drillingen, getötet zu haben.

Textgröße ändern: