The National Times - Schuss aus Gartenhütte trifft Freund tödlich - Prozess in Darmstadt begonnen

Schuss aus Gartenhütte trifft Freund tödlich - Prozess in Darmstadt begonnen


Schuss aus Gartenhütte trifft Freund tödlich - Prozess in Darmstadt begonnen
Schuss aus Gartenhütte trifft Freund tödlich - Prozess in Darmstadt begonnen / Foto: © AFP/Archiv

Weil er mit einem Revolver aus einer Gartenhütte heraus geschossen und dadurch unbeabsichtigt einen Freund getötet haben soll, muss sich seit Freitag ein 56-Jähriger vor dem Landgericht Darmstadt verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten fahrlässige Tötung vor. Die Tat soll sich am 10. Dezember 2022 im südhessischen Dreieich ereignet haben.

Textgröße ändern:

An dem Abend soll der Angeklagte in der Gartenhütte gemeinsam mit weiteren Beteiligten Alkohol und Kokain konsumiert haben. In einem Anflug von Übermut holte der Mann laut Anklage den Revolver hervor. Mit diesem habe er dann durch die offene Tür der Gartenhütte mehrere Schüsse nach draußen in die Dunkelheit abgegeben. Dabei soll ein Schuss den Freund getroffen haben, den er vor der Schussabgabe nicht bemerkt habe. Dieser starb in der Folge. Es wurden Gerichtstermine bis zum 3. Juni festgelegt.

R.Campbell--TNT

Empfohlen

Nach Angriff auf SPD-Politiker Ecke in Dresden: Drei Angeklagte kommen vor Gericht

Knapp drei Jahre nach dem Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden kommen drei Tatverdächtige vor Gericht. Das Amtsgericht der sächsischen Landeshauptstadt ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft zu, wie es am Freitag mitteilte. Ecke war im Mai 2024 beim Aufhängen von Wahlplakaten angegriffen und dabei so schwer verletzt worden, dass er operiert werden musste.

Sonderermittlerin soll mutmaßliche Gruppenvergewaltigung an US-Eliteuni untersuchen

Rund zwei Jahre nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung an der US-Eliteuniversität Cornell hat der Bundesstaat New York eine Sonderermittlerin berufen. Gouverneurin Kathy Hochul betraute die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James mit dem Fall. Beide wollten am Freitag vor die Presse treten.

Bayern: Mehr als sechs Jahre Haft für Syrer wegen Einschleusens von Ausländern

Wegen der mehrfachen Schleusung von illegalen Einwanderern ist ein 32-jähriger Syrer in Bayern zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zwei Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Traunstein sprach ihn unter anderem des banden- und gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern schuldig, wie ein Gerichtssprecher am Freitag mitteilte. In das Strafmaß wurde auch ein Urteil vom April mit einbezogen.

Mutter von Drillingen erstochen - Ehemann in Osnabrück wegen Mordes verurteilt

Weil er seine Frau erstochen haben soll, soll ein Mann aus Niedersachsen lange ins Gefängnis. Das Landgericht Osnabrück verurteilte ihn am Freitag nach Angaben eines Sprechers wegen Mordes und verhängte eine lebenslange Freiheitsstrafe. Der Mann hatte demnach im Prozess gestanden, seine Frau, eine Mutter von Drillingen, getötet zu haben.

Textgröße ändern: