The National Times - Datenschützer: Infektionsketten vorrangig über Corona-Warn-App nachverfolgen

Datenschützer: Infektionsketten vorrangig über Corona-Warn-App nachverfolgen


Datenschützer: Infektionsketten vorrangig über Corona-Warn-App nachverfolgen
Datenschützer: Infektionsketten vorrangig über Corona-Warn-App nachverfolgen

Die Datenschutzbeauftragten von Bund und Ländern empfehlen, zur Nachverfolgung der Kontakte von Corona-Infizierten in erster Linie die Corona-Warn-App zu verwenden. Sie empfahlen die "Abkehr von der massenhaften Erfassung von Kontaktdaten", wie es in einer Erklärung der Datenschutzkonferenz (DSK) vom Donnerstag hieß, in der die Beauftragten zusammenarbeiten.

Textgröße ändern:

"Bei den aktuell sehr hohen Infektionszahlen werden die Kontaktdaten von den überlasteten Gesundheitsämtern ohnehin kaum noch genutzt", erklärte der DSK-Vorsitzende, der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber. "Bei niedrigen Infektionszahlen ist die allgemeine Kontaktdatenerfassung dagegen ein unverhältnismäßiger Eingriff in das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger."

Deshalb sollten statt der umfassenden Sammlung von Kontaktdaten die Möglichkeiten der Corona-Warn-App besser genutzt werden. Sie warne "schnell über mögliche Risikokontakte und ist dank der dezentralen Struktur besonders sicher", hieß es in der DSK-Erklärung. Deshalb sollten die Landesregierungen die App und ihre Möglichkeiten "noch intensiver bewerben und so bekannter machen", forderten die Datenschützer.

F.Harris--TNT

Empfohlen

Feuer anderthalb Kilometer von deutscher Grenze entfernt - Kein Übergreifen erwartet

Der große Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn ist noch etwa anderthalb Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. 1,8 Kilometer sind es von der Feuerfront bis zu den ersten Häusern auf deutscher Seite, wie die grenznahe Stadt Monschau in Nordrhein-Westfalen am späten Sonntagvormittag mitteilte. Sie ging nach aktuellem Stand nicht davon aus, "dass das Brandgeschehen auf deutsches Territorium übergreifen wird".

Waldbrand in Belgien nahe Deutschland hat 3000 Hektar Land zerstört

Der Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn nahe der deutschen Grenze hat nach Angaben der Behörden inzwischen fast 3000 Hektar Land vernichtet. Die Lage bleibe "kompliziert", weil der Wind in der Nacht mehrfach gedreht habe, erklärten die wallonischen Behörden am Sonntagmorgen. Demnach waren mehr als 250 Feuerwehrleute und weitere Helfer in der Nacht im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen.

Attacke auf Senioren in Hessen: Ein Toter und eine Schwerverletzte

Im hessischen Künzell hat ein Mann zwei Senioren mit "massiver Gewalt" attackiert und einen 72 Jahre alten Mann getötet. Eine 67-jährige Frau wurde schwer verletzt, wie Polizei und Staatsanwaltschaft in Fulda am Samstagabend mitteilten. Tatverdächtig sei ein 46 Jahre alter Verwandter der beiden.

Protest gegen Abtreibungsgegner eskaliert: Zwölf verletzte Polizisten in Göttingen

Proteste gegen Abtreibungsgegner sind im niedersächsischen Göttingen eskaliert. Die Polizei musste nach Angaben vom Samstagabend teils mit Zwang verhindern, dass beide Gruppen aufeinandertrafen. Dabei seien zwölf Beamte verletzt worden.

Textgröße ändern: