The National Times - Verdächtiger in Doppelmordfall von Fischerhude gesteht tödliche Schüsse

Verdächtiger in Doppelmordfall von Fischerhude gesteht tödliche Schüsse


Verdächtiger in Doppelmordfall von Fischerhude gesteht tödliche Schüsse
Verdächtiger in Doppelmordfall von Fischerhude gesteht tödliche Schüsse

Einen Monat nach einem Gewaltverbrechen mit zwei Toten und einer Schwerverletzten im niedersächsischen Fischerhude hat der Verdächtige die Tat gestanden. Der 64-Jährige habe die Vorwürfe eingeräumt, teilte die Polizei in Verden an der Aller am Donnerstag ohne Nennung weiterer Details mit. Der Mann soll Ende Dezember eine 73-Jährige und ihren 56-jährigen Sohn erschossen und eine 53-Jährige durch Schüsse schwer verletzt haben.

Textgröße ändern:

Als Motiv vermuten die Ermittler nach eigenen früheren Angaben einen bereits seit längerem andauernden persönlichen Streit zwischen den Beteiligten. Einzelheiten nannten sie aber nicht. Der Verdächtige war nach der Tat zunächst geflüchtet, hatte sich einen Tag später aber selbst der Polizei gestellt. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.

Nach Angaben der Beamten laufen die Ermittlungen einer Mordkommission in dem Fall unter Hochdruck weiter. Unter anderem suchen sie demnach weiter nach den bislang verschwundenen Smartphones der beiden Toten. Mehrere Suchaktionen, bei denen unter anderem auch Polizeitaucher zum Einsatz kamen, blieben vergeblich. Die bei der Tat schwer verletzte 53-Jährige konnte laut Polizei derweil das Krankenhaus verlassen.

M.Davis--TNT

Empfohlen

Getötete Elfjährige in Frankreich: Anzeigen sollen "im Rekordtempo" geprüft werden

Nach der Ermordung der elfjährigen Lyhanna in Frankreich will Justizminister Gérald Darmanin "im Rekordtempo" sämtliche Strafanzeigen bearbeiten lassen, die Kinder betreffen. Bis Mitte Juli sollen alle 70.000 derzeit vorliegenden Anzeigen geprüft werden, sagte Darmanin am Montag in Paris. Seinen Rücktritt schloss er aus und betonte, das Behördenversagen im Fall Lyhanna sei nicht auf sein Ministerium zurückzuführen.

Ehepaar in hessischem Wildeck getötet: Mann zu lebenslanger Haft verurteilt

Wegen der Tötung eines Ehepaars im hessischen Wildeck ist ein Mann zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Fulda sprach ihn am Montag des Mordes in Tateinheit mit Totschlag schuldig, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Außerdem stellte es die besondere Schwere der Schuld fest, was eine vorzeitige Haftentlassung nahezu ausschließt.

Papst Leo XIV. ruft vor spanischem Parlament zu Frieden und Flüchtlingshilfe auf

Papst Leo XIV. hat bei seiner Spanien-Reise inmitten des neu entflammten Iran-Kriegs ein Ende kriegerischer Konflikte und mehr Flüchtlingshilfe gefordert. Waffen könnten "niemals einen echten und dauerhaften Frieden schaffen", sagte der Papst am Montag in einer Rede vor dem Parlament in Madrid. Bei einem anschließenden Treffen mit spanischen Bischöfen bezeichnete er Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche als "Plage".

Mehr als 30 Tote bei schwerem Erdbeben auf den Philippinen

Ein schweres Erdbeben hat den Süden der Philippinen erschüttert und mindestens 31 Menschen in den Tod gerissen. Mindestens zwölf Menschen galten nach Behördenangaben nach dem Erdstoß am Montagmorgen als vermisst, mindestens 134 weitere Menschen wurden verletzt. Zahlreiche Gebäude stürzten ein oder wurden schwer beschädigt, für mehrere Staaten der Region wurden zeitweise Tsunami-Warnungen ausgegeben.

Textgröße ändern: