The National Times - Verdächtiger in Doppelmordfall von Fischerhude gesteht tödliche Schüsse

Verdächtiger in Doppelmordfall von Fischerhude gesteht tödliche Schüsse


Verdächtiger in Doppelmordfall von Fischerhude gesteht tödliche Schüsse
Verdächtiger in Doppelmordfall von Fischerhude gesteht tödliche Schüsse

Einen Monat nach einem Gewaltverbrechen mit zwei Toten und einer Schwerverletzten im niedersächsischen Fischerhude hat der Verdächtige die Tat gestanden. Der 64-Jährige habe die Vorwürfe eingeräumt, teilte die Polizei in Verden an der Aller am Donnerstag ohne Nennung weiterer Details mit. Der Mann soll Ende Dezember eine 73-Jährige und ihren 56-jährigen Sohn erschossen und eine 53-Jährige durch Schüsse schwer verletzt haben.

Textgröße ändern:

Als Motiv vermuten die Ermittler nach eigenen früheren Angaben einen bereits seit längerem andauernden persönlichen Streit zwischen den Beteiligten. Einzelheiten nannten sie aber nicht. Der Verdächtige war nach der Tat zunächst geflüchtet, hatte sich einen Tag später aber selbst der Polizei gestellt. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.

Nach Angaben der Beamten laufen die Ermittlungen einer Mordkommission in dem Fall unter Hochdruck weiter. Unter anderem suchen sie demnach weiter nach den bislang verschwundenen Smartphones der beiden Toten. Mehrere Suchaktionen, bei denen unter anderem auch Polizeitaucher zum Einsatz kamen, blieben vergeblich. Die bei der Tat schwer verletzte 53-Jährige konnte laut Polizei derweil das Krankenhaus verlassen.

M.Davis--TNT

Empfohlen

Chiles Präsident ruft wegen Waldbränden mit mindestens 19 Toten Notstand aus

Wegen heftiger Waldbrände mit mindestens 19 Todesopfern im Süden Chiles hat der chilenische Präsident Gabriel Boric den Notstand ausgerufen. Mehr als 50.000 Menschen mussten vor den seit zwei Tagen wütenden Bränden aus ihren Häusern fliehen, wie die chilenischen Behörden am Sonntag (Ortszeit) mitteilten. Fast 4000 Feuerwehrleute sind gegen die Flammen im Einsatz. Mindestens 325 Häuser sind nach Behördenangaben zerstört und mehr als 1000 weitere beschädigt.

Chile ruft wegen Waldbränden mit mindestens 19 Toten Notstand aus

Wegen Waldbränden mit mindestens 19 Toten hat Chiles Präsident Gabriel Boric den Notstand in den Regionen Ñuble und Biobío etwa 500 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago de Chile ausgerufen. Mehr als 50.000 Menschen wurden zudem durch die seit nunmehr zwei Tagen tobenden Brände vertrieben, wie die chilenischen Behörden am Sonntag (Ortszeit) mitteilten. Fast 4000 Feuerwehrleute sind gegen die Flammen im Einsatz.

Urteil nach Zugunglück mit fünf Toten bei Garmisch-Partenkirchen erwartet

Im Prozess um das Zugunglück im bayerischen Burgrain nahe Garmisch-Partenkirchen mit fünf Toten will das Landgericht München II am Montag (14.00 Uhr) das Urteil verkünden. Geht es nach der Staatsanwaltschaft, sollen der angeklagte Fahrdienstleiter der Bahn und der für die Unglücksstrecke verantwortliche Bezirksleiter zu Haftstrafen auf Bewährung verurteilt werden. Die Verteidiger der beiden Männer fordern dagegen Freisprüche.

Bundesumweltminister stellt neues Förderprogramm für E-Autos vor

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) stellt am Montag in Berlin (10.00 Uhr) das neue Programm zur Förderung von Elektroautos für Privatleute vor. Die Förderung soll die Nachfrage nach emissionsarmen Fahrzeugen im Straßenverkehr und den Umstieg auf klimafreundliche Mobilität unterstützen.

Textgröße ändern: