The National Times - Verdächtiger in Doppelmordfall von Fischerhude gesteht tödliche Schüsse

Verdächtiger in Doppelmordfall von Fischerhude gesteht tödliche Schüsse


Verdächtiger in Doppelmordfall von Fischerhude gesteht tödliche Schüsse
Verdächtiger in Doppelmordfall von Fischerhude gesteht tödliche Schüsse

Einen Monat nach einem Gewaltverbrechen mit zwei Toten und einer Schwerverletzten im niedersächsischen Fischerhude hat der Verdächtige die Tat gestanden. Der 64-Jährige habe die Vorwürfe eingeräumt, teilte die Polizei in Verden an der Aller am Donnerstag ohne Nennung weiterer Details mit. Der Mann soll Ende Dezember eine 73-Jährige und ihren 56-jährigen Sohn erschossen und eine 53-Jährige durch Schüsse schwer verletzt haben.

Textgröße ändern:

Als Motiv vermuten die Ermittler nach eigenen früheren Angaben einen bereits seit längerem andauernden persönlichen Streit zwischen den Beteiligten. Einzelheiten nannten sie aber nicht. Der Verdächtige war nach der Tat zunächst geflüchtet, hatte sich einen Tag später aber selbst der Polizei gestellt. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.

Nach Angaben der Beamten laufen die Ermittlungen einer Mordkommission in dem Fall unter Hochdruck weiter. Unter anderem suchen sie demnach weiter nach den bislang verschwundenen Smartphones der beiden Toten. Mehrere Suchaktionen, bei denen unter anderem auch Polizeitaucher zum Einsatz kamen, blieben vergeblich. Die bei der Tat schwer verletzte 53-Jährige konnte laut Polizei derweil das Krankenhaus verlassen.

M.Davis--TNT

Empfohlen

Mindestens ein Toter und rund 15 Vermisste nach Sturzflut im Grand Canyon

Bei einer Sturzflut im berühmten Grand Canyon im Westen der USA ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Rund 15 weitere wurden nach Angaben der Nationalparkverwaltung am Sonntag (Ortszeit) noch vermisst. In Zusammenarbeit mit den Behörden des Bundesstaates Arizona wurden dutzende weitere Menschen in Sicherheit gebracht. Durch die Flut wurde auch die einzige Wasserleitung zur Versorgung des Parks beschädigt. Für Montag wurde vor weiteren Gewittern und heftigen Regenfälle gewarnt.

Mann nach viralem Video ermittelt: Motorradfahrer in Nordrhein-Westfalen mit Gewehr bedroht

Im Fall eines millionenfach verbreiteten Videos hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen einen Verdächtigen ermittelt, der auf einem Feld einen Motorradfahrer mit einem Gewehr bedroht haben soll. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des 37-jährigen Verdächtigen beschlagnahmten die Beamten mehrere Waffen, wie die Polizei in Soest am Montag mitteilte. Der Vorfall hatte sich demnach Anfang August auf einem Feld nahe Rüthen ereignet.

Tödliche Messerattacke in Rosenheimer Bahnhof: Verdächtiger in Psychiatrie

Nach einem tödlichen Messerangriff auf eine Frau im Bahnhof von Rosenheim ist der Tatverdächtige in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht worden. Es gebe bei dem 27-jährigen Mann "konkrete Anhaltspunkte für psychische Auffälligkeiten", teilte die Polizei in der bayerischen Stadt am Montag mit. Ein Richter erließ einen Unterbringungshaftbefehl wegen Mordes.

Brandenburg: Mann tötet Frau auf offener Straße

In Brandenburg ist am Montagmorgen eine Frau auf offener Straße getötet worden. Ein Mann soll sie in der Innenstadt von Erkner attackiert und tödlich verletzt haben, wie die Polizei in Frankfurt an der Oder mitteilte. Er wurde festgenommen. Weitere Details zur Identität von Opfer und Tatverdächtigem oder dazu, ob sie sich kannten, wurden nicht genannt.

Textgröße ändern: