The National Times - Dutzende Passagiere sitzen nach Unglück in Seilbahn in der Türkei fest

Dutzende Passagiere sitzen nach Unglück in Seilbahn in der Türkei fest


Dutzende Passagiere sitzen nach Unglück in Seilbahn in der Türkei fest
Dutzende Passagiere sitzen nach Unglück in Seilbahn in der Türkei fest / Foto: © DHA (Demiroren News Agency)/AFP

Nach einem tödlichen Seilbahnunglück in der Türkei sitzen dutzende Passagiere seit Stunden in einer blockierten Gondel fest. Insgesamt warteten 43 Menschen in luftiger Höhe auf ihre Rettung, erklärten die Rettungskräfte am Samstagmorgen. Beim Einsturz eines Stützmastes an der Seilbahn nahe dem Badeort Antalya am Freitabend war ein Mensch ums Leben gekommen, zehn weitere wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums verletzt.

Textgröße ändern:

Nach dem Einsturz des Mastes am Freitagabend gegen 18.00 Uhr war eine Kabine der Seilbahn Sarisu-Tünektepe beschädigt worden, die Passagiere stürzten über felsigem Gelände in die Tiefe. Rettungskräfte konnten aus 16 weiteren Kabinen insgesamt 128 Passagiere bergen. Sieben Hubschrauber und mehr als 500 Rettungskräfte waren im Einsatz.

S.O'brien--TNT

Empfohlen

Vor Präsidentenwahl in Brasilien: Polizei untersucht möglichen Sprengsatz vor Oberstem Gericht

Drei Tage vor Beginn der Präsidentschaftswahl in Brasilien ist vor dem höchsten Gericht des Landes womöglich ein Sprengsatz abgestellt geworden. Die Polizei untersuche den vor dem Gerichtsgebäude in der Hauptstadt Brasília abgestellten Rucksack, teilte der Oberste Gerichtshof am Donnerstag (Ortszeit) mit. Nach Angaben der Polizei wurde ein Verdächtiger festgenommen.

Fehlgeschlagene Hinrichtung von US-Todeskandidatin: Rufe nach Aus für Todesstrafe

Nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung einer US-Todeskandidatin dringen Menschenrechtler auf die Abschaffung der Todesstrafe in den Vereinigten Staaten. Nach Amnesty International erklärte auch UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk am Donnerstag: "Die Todesstrafe hat in keiner Gesellschaft einen Platz." Türk forderte Gnade für die verurteilte Mörderin Christa Pike, die zwei Giftspritzen überlebt hatte.

Schülerproteste in Frankreich: Regierung gibt Linkspopulisten Mitschuld

Angesichts der gewaltsamen Schülerproteste hat die französische Regierung der linkpopulistische Partei LFI eine Mitschuld für die Ausschreitungen gegeben. Die Protestbewegung sei "ein organisiertes Manöver der LFI und ihrer linksextremen Verbündeten", erklärte das Amt das Premierministers unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst am Donnerstag. Bis zum Nachmittag war es in zahlreichen Städten zu teils heftigen Ausschreitungen gekommen; es gab größere Brände und auch Angriffe auf Schulpersonal und Sicherheitskräfte.

Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes für Narkosearzt in Hessen

Mehr als fünf Jahre nach dem Tod eines Mädchens bei einer Zahnbehandlung hat das Landgericht Frankfurt am Main einen Narkosearzt in einem neuen Prozess zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der 69-Jährige wegen Mordes, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass er elementare Hygienestandards missachtet hatte.

Textgröße ändern: