The National Times - Zufallsfund bei Polizeieinsatz: Nachbar wird panisch und fliegt mit Drogen auf

Zufallsfund bei Polizeieinsatz: Nachbar wird panisch und fliegt mit Drogen auf


Zufallsfund bei Polizeieinsatz: Nachbar wird panisch und fliegt mit Drogen auf
Zufallsfund bei Polizeieinsatz: Nachbar wird panisch und fliegt mit Drogen auf / Foto: © AFP/Archiv

Angesichts eines Polizeieinsatzes in Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern hat ein Nachbar kalte Füße bekommen und ist mit Drogen aufgeflogen. Aus Angst vor den zahlreichen Beamten in seiner Nähe versuchte der 33-Jährige am Dienstag unter anderem, Drogen durch die Toilette verschwinden zu lassen, wie die Staatsanwaltschaft Schwerin am Donnerstag mitteilte.

Textgröße ändern:

Zunächst wollte der Mann auf der Rückseite des Wohnhauses, in dem Polizisten im Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren die Wohnung einer Beschuldigten durchsuchten, einen Rucksack aus dem Fenster werfen. Dabei wurde er von Beamten beobachtet, weshalb er von seinem Vorhaben abließ.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete das Amtsgericht Schwerin daraufhin auch eine Durchsuchung in der Wohnung des Nachbarn an, der in der Zwischenzeit bereits eine unbekannte Menge Marihuana in der Toilette heruntergespült hatte. Bei der Kontrolle fanden die Beamten dann noch rund 1,1 Kilogramm Marihuana und etwas Haschisch. Gegen den 33-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des unerlaubten Besitzes von Cannabis eingeleitet.

Lewis--TNT

Empfohlen

Vor Präsidentenwahl in Brasilien: Polizei untersucht möglichen Sprengsatz vor Oberstem Gericht

Drei Tage vor Beginn der Präsidentschaftswahl in Brasilien ist vor dem höchsten Gericht des Landes womöglich ein Sprengsatz abgestellt geworden. Die Polizei untersuche den vor dem Gerichtsgebäude in der Hauptstadt Brasília abgestellten Rucksack, teilte der Oberste Gerichtshof am Donnerstag (Ortszeit) mit. Nach Angaben der Polizei wurde ein Verdächtiger festgenommen.

Fehlgeschlagene Hinrichtung von US-Todeskandidatin: Rufe nach Aus für Todesstrafe

Nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung einer US-Todeskandidatin dringen Menschenrechtler auf die Abschaffung der Todesstrafe in den Vereinigten Staaten. Nach Amnesty International erklärte auch UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk am Donnerstag: "Die Todesstrafe hat in keiner Gesellschaft einen Platz." Türk forderte Gnade für die verurteilte Mörderin Christa Pike, die zwei Giftspritzen überlebt hatte.

Schülerproteste in Frankreich: Regierung gibt Linkspopulisten Mitschuld

Angesichts der gewaltsamen Schülerproteste hat die französische Regierung der linkpopulistische Partei LFI eine Mitschuld für die Ausschreitungen gegeben. Die Protestbewegung sei "ein organisiertes Manöver der LFI und ihrer linksextremen Verbündeten", erklärte das Amt das Premierministers unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst am Donnerstag. Bis zum Nachmittag war es in zahlreichen Städten zu teils heftigen Ausschreitungen gekommen; es gab größere Brände und auch Angriffe auf Schulpersonal und Sicherheitskräfte.

Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes für Narkosearzt in Hessen

Mehr als fünf Jahre nach dem Tod eines Mädchens bei einer Zahnbehandlung hat das Landgericht Frankfurt am Main einen Narkosearzt in einem neuen Prozess zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der 69-Jährige wegen Mordes, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass er elementare Hygienestandards missachtet hatte.

Textgröße ändern: