The National Times - Neymar muss Millionen-Strafe wegen künstlichem See vorerst nicht zahlen

Neymar muss Millionen-Strafe wegen künstlichem See vorerst nicht zahlen


Neymar muss Millionen-Strafe wegen künstlichem See vorerst nicht zahlen
Neymar muss Millionen-Strafe wegen künstlichem See vorerst nicht zahlen / Foto: © AFP/Archiv

Im Streit um einen illegal auf seinem Luxus-Anwesen in der Nähe von Rio de Janeiro angelegten künstlichen See muss Brasiliens Fußballstar Neymar vorerst keine Millionenstrafe zahlen. Diese Entscheidung eines Richters geht aus Gerichtsunterlagen hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch (Ortszeit) vorlagen. Der Richter setzte die Strafe aus und verwies dabei auf einen Bericht der staatlichen Umweltbehörde, demzufolge für das See-Projekt keine spezielle Umweltgenehmigung erforderlich gewesen sei.

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Neymar war zuvor von der städtischen Umweltbehörde zu mehr als 16 Millionen Real (knapp 3,1 Millionen Euro) Strafe verdonnert worden. Dagegen ging der Fußballstar vor. Die Höhe des Bußgeldes würde dem 32-Jährigen "einen erheblichen, unverhältnismäßigen und sogar illegalen Schaden zufügen", urteilte nun der Richter und setzte die Strafzahlung aus.

Neymar hatte das Anwesen 2016 gekauft. Berichten zufolge ist das Grundstück über 10.000 Quadratmeter groß und umfasst einen Hubschrauberlandeplatz, ein Spa und ein Fitnessstudio.

Bauarbeiter legten zudem ohne Genehmigung der Behörden einen künstlichen See und einen Strand an. Dafür wurde unter anderem ein Fluss umgeleitet. Als die Behörden deshalb das Grundstück absperrten und anordneten, alle Bauarbeiten auf dem Anwesen sofort zu stoppen, ignorierte der Fußballer die Anweisung: Er schmiss brasilianischen Medienberichten zufolge vielmehr eine Party und ging in seinem künstlichen See schwimmen.

S.Mitchell--TNT

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