The National Times - Rheinland-pfälzisches Bitburg bereitet sich auf Bombenentschärfung vor

Rheinland-pfälzisches Bitburg bereitet sich auf Bombenentschärfung vor


Rheinland-pfälzisches Bitburg bereitet sich auf Bombenentschärfung vor
Rheinland-pfälzisches Bitburg bereitet sich auf Bombenentschärfung vor / Foto: © AFP/Archiv

Im rheinland-pfälzischen Bitburg soll am frühen Sonntagnachmittag eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. Feuerwehr und Polizei begannen am Sonntagmorgen mit der Räumung - es wurden 18 Straßensperren eingerichtet, wie die Trierer Polizei im Kurzbotschaftendienst X mitteilte. Etwa 2000 Menschen müssen vorübergehend ihre Wohnungen verlassen.

Textgröße ändern:

Am Sonntagvormittag war dies der Polizei zufolge noch nicht ganz abgeschlossen: Es seien vereinzelt noch Menschen angesprochen worden, die das Evakuierungsgebiet verlassen müssten. Außerdem sind nach Angaben der Stadt 30 Patienten aus der Klinik Marienhaus in andere Krankenhäuser verlegt worden.

Die Klinik nahm bereits seit Donnerstagnachmittag keine neuen Patienten mehr auf, geplante Operationen wurden verschoben. Leichtere Fälle, die noch nicht entlassen werden konnten, sollten in der Stadthalle von medizinischem Fachpersonal betreut werden.

Der Blindgänger war bei Bauarbeiten gefunden worden. Nach der für 14.00 Uhr am Sonntag geplanten Entschärfung sollte das gesperrte Gebiet wieder freigegeben werden.

A.M.Owen--TNT

Empfohlen

Vor Präsidentenwahl in Brasilien: Polizei untersucht möglichen Sprengsatz vor Oberstem Gericht

Drei Tage vor Beginn der Präsidentschaftswahl in Brasilien ist vor dem höchsten Gericht des Landes womöglich ein Sprengsatz abgestellt geworden. Die Polizei untersuche den vor dem Gerichtsgebäude in der Hauptstadt Brasília abgestellten Rucksack, teilte der Oberste Gerichtshof am Donnerstag (Ortszeit) mit. Nach Angaben der Polizei wurde ein Verdächtiger festgenommen.

Fehlgeschlagene Hinrichtung von US-Todeskandidatin: Rufe nach Aus für Todesstrafe

Nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung einer US-Todeskandidatin dringen Menschenrechtler auf die Abschaffung der Todesstrafe in den Vereinigten Staaten. Nach Amnesty International erklärte auch UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk am Donnerstag: "Die Todesstrafe hat in keiner Gesellschaft einen Platz." Türk forderte Gnade für die verurteilte Mörderin Christa Pike, die zwei Giftspritzen überlebt hatte.

Schülerproteste in Frankreich: Regierung gibt Linkspopulisten Mitschuld

Angesichts der gewaltsamen Schülerproteste hat die französische Regierung der linkpopulistische Partei LFI eine Mitschuld für die Ausschreitungen gegeben. Die Protestbewegung sei "ein organisiertes Manöver der LFI und ihrer linksextremen Verbündeten", erklärte das Amt das Premierministers unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst am Donnerstag. Bis zum Nachmittag war es in zahlreichen Städten zu teils heftigen Ausschreitungen gekommen; es gab größere Brände und auch Angriffe auf Schulpersonal und Sicherheitskräfte.

Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes für Narkosearzt in Hessen

Mehr als fünf Jahre nach dem Tod eines Mädchens bei einer Zahnbehandlung hat das Landgericht Frankfurt am Main einen Narkosearzt in einem neuen Prozess zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der 69-Jährige wegen Mordes, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass er elementare Hygienestandards missachtet hatte.

Textgröße ändern: