The National Times - Brandanschlag auf Synagoge in niedersächsischem Oldenburg löst Polizeieinsatz aus

Brandanschlag auf Synagoge in niedersächsischem Oldenburg löst Polizeieinsatz aus


Brandanschlag auf Synagoge in niedersächsischem Oldenburg löst Polizeieinsatz aus
Brandanschlag auf Synagoge in niedersächsischem Oldenburg löst Polizeieinsatz aus / Foto: © AFP/Archiv

Ein Unbekannter hat am Freitag einen Brandsatz gegen eine Tür der Synagoge im niedersächsischen Oldenburg geworfen und einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Zahlreiche Einsatzkräfte hätten daraufhin zunächst vergeblich nach Verdächtigen gesucht, teilte die Polizei in Oldenburg mit. Die Hintergründe seien noch unklar, ermittelt werde "in alle Richtungen". Das Feuer selbst habe schnell gelöscht werden können.

Textgröße ändern:

Laut Polizei ereignete sich die Tat am Freitagmittag, in der Synagoge fand zu dem Zeitpunkt keine Veranstaltung statt. Durch die Flammen sei eine Tür in Mitleidenschaft gezogen worden. Eine mögliche weitere Brandausbreitung wurde demnach durch ein nicht näher beschriebenes "schnelles Einschreiten" verhindert, ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht erforderlich.

Es gab weder Verletzte noch weitere Sachschäden. Der Staatsschutz ermittelt nun. Nach Angaben des Oldenburger Polizeipräsidenten Andreas Sagehorn erhöhte die Polizei die Sicherheitsmaßnahmen an der Synagoge bis zur Klärung der Hintergründe. "Die Polizei wird alles tun, um die Hintergründe dieser feigen Tat aufzuklären und den oder die Täter zu ermitteln", erklärte er.

N.Johns--TNT

Empfohlen

Vor Präsidentenwahl in Brasilien: Polizei untersucht möglichen Sprengsatz vor Oberstem Gericht

Drei Tage vor Beginn der Präsidentschaftswahl in Brasilien ist vor dem höchsten Gericht des Landes womöglich ein Sprengsatz abgestellt geworden. Die Polizei untersuche den vor dem Gerichtsgebäude in der Hauptstadt Brasília abgestellten Rucksack, teilte der Oberste Gerichtshof am Donnerstag (Ortszeit) mit. Nach Angaben der Polizei wurde ein Verdächtiger festgenommen.

Fehlgeschlagene Hinrichtung von US-Todeskandidatin: Rufe nach Aus für Todesstrafe

Nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung einer US-Todeskandidatin dringen Menschenrechtler auf die Abschaffung der Todesstrafe in den Vereinigten Staaten. Nach Amnesty International erklärte auch UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk am Donnerstag: "Die Todesstrafe hat in keiner Gesellschaft einen Platz." Türk forderte Gnade für die verurteilte Mörderin Christa Pike, die zwei Giftspritzen überlebt hatte.

Schülerproteste in Frankreich: Regierung gibt Linkspopulisten Mitschuld

Angesichts der gewaltsamen Schülerproteste hat die französische Regierung der linkpopulistische Partei LFI eine Mitschuld für die Ausschreitungen gegeben. Die Protestbewegung sei "ein organisiertes Manöver der LFI und ihrer linksextremen Verbündeten", erklärte das Amt das Premierministers unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst am Donnerstag. Bis zum Nachmittag war es in zahlreichen Städten zu teils heftigen Ausschreitungen gekommen; es gab größere Brände und auch Angriffe auf Schulpersonal und Sicherheitskräfte.

Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes für Narkosearzt in Hessen

Mehr als fünf Jahre nach dem Tod eines Mädchens bei einer Zahnbehandlung hat das Landgericht Frankfurt am Main einen Narkosearzt in einem neuen Prozess zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der 69-Jährige wegen Mordes, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass er elementare Hygienestandards missachtet hatte.

Textgröße ändern: