The National Times - "Er hatte sein Leben vor sich": Papst würdigt toten ukrainischen Soldaten

"Er hatte sein Leben vor sich": Papst würdigt toten ukrainischen Soldaten


"Er hatte sein Leben vor sich": Papst würdigt toten ukrainischen Soldaten
"Er hatte sein Leben vor sich": Papst würdigt toten ukrainischen Soldaten / Foto: © AFP

Papst Franziskus hat eines an der Front getöteten ukrainischen Soldaten gedacht. "Dieser Junge hieß Alexander, er war 23 Jahre alt", sagte der Papst bei seiner wöchentlichen Generalaudienz am Mittwoch auf dem Petersplatz in Rom. Er hielt dabei einen Rosenkranz und ein in Tarnfarben eingeschlagenes Neues Testament in den Händen, persönliche Gegenstände des jungen Mannes.

Textgröße ändern:

"Er starb in Awdijiwka, er verlor dort sein Leben, das er noch vor sich gehabt hätte", sagte Franziskus. Der Papst rief die Gläubigen anschließend zu einer Schweigeminute auf, in Gedenken "an diesen Jungen und alle anderen, die wie er in diesem wahnsinnigen Krieg gestorben sind". "Krieg zerstört immer", fügte er hinzu.

Seit Beginn des Ukraine-Kriegs hat der Papst immer wieder zu Frieden aufgerufen und für die Toten gebetet. Im März rief er Kiew in einem Interview dazu auf, die weiße Flagge zu hissen und zu verhandeln, was zu einer diplomatischen Krise zwischen der Ukraine und dem Vatikan führte.

F.Harris--TNT

Empfohlen

Vor Präsidentenwahl in Brasilien: Polizei untersucht möglichen Sprengsatz vor Oberstem Gericht

Drei Tage vor Beginn der Präsidentschaftswahl in Brasilien ist vor dem höchsten Gericht des Landes womöglich ein Sprengsatz abgestellt geworden. Die Polizei untersuche den vor dem Gerichtsgebäude in der Hauptstadt Brasília abgestellten Rucksack, teilte der Oberste Gerichtshof am Donnerstag (Ortszeit) mit. Nach Angaben der Polizei wurde ein Verdächtiger festgenommen.

Fehlgeschlagene Hinrichtung von US-Todeskandidatin: Rufe nach Aus für Todesstrafe

Nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung einer US-Todeskandidatin dringen Menschenrechtler auf die Abschaffung der Todesstrafe in den Vereinigten Staaten. Nach Amnesty International erklärte auch UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk am Donnerstag: "Die Todesstrafe hat in keiner Gesellschaft einen Platz." Türk forderte Gnade für die verurteilte Mörderin Christa Pike, die zwei Giftspritzen überlebt hatte.

Schülerproteste in Frankreich: Regierung gibt Linkspopulisten Mitschuld

Angesichts der gewaltsamen Schülerproteste hat die französische Regierung der linkpopulistische Partei LFI eine Mitschuld für die Ausschreitungen gegeben. Die Protestbewegung sei "ein organisiertes Manöver der LFI und ihrer linksextremen Verbündeten", erklärte das Amt das Premierministers unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst am Donnerstag. Bis zum Nachmittag war es in zahlreichen Städten zu teils heftigen Ausschreitungen gekommen; es gab größere Brände und auch Angriffe auf Schulpersonal und Sicherheitskräfte.

Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes für Narkosearzt in Hessen

Mehr als fünf Jahre nach dem Tod eines Mädchens bei einer Zahnbehandlung hat das Landgericht Frankfurt am Main einen Narkosearzt in einem neuen Prozess zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der 69-Jährige wegen Mordes, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass er elementare Hygienestandards missachtet hatte.

Textgröße ändern: