The National Times - Zweiter Arbeiter nach Betriebsunfall in Gasgrube in Siegen gestorben

Zweiter Arbeiter nach Betriebsunfall in Gasgrube in Siegen gestorben


Zweiter Arbeiter nach Betriebsunfall in Gasgrube in Siegen gestorben
Zweiter Arbeiter nach Betriebsunfall in Gasgrube in Siegen gestorben / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem schweren Betriebsunfall in einer Stahlfirma im nordrhein-westfälischen Siegen ist ein zweiter Arbeiter gestorben. Ein 33-Jähriger erlag am Montagabend seinen schweren Verletzungen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Ein dritter, 47 Jahre alter Mann, war unterdessen außer Lebensgefahr.

Textgröße ändern:

Der Unfall ereignete sich am Sonntagabend in einer Grubenanlage, in der Stahl mithilfe verschiedener Gase gehärtet wird. Ein 27-Jähriger kletterte demnach in die Anlage, um diese vor dem Brennprozess zu reinigen und brach dann darin zusammen. Er starb noch vor Ort. Der 33-Jährige sowie der 47-Jährige stiegen anschließend nacheinander in die Anlage, um zu helfen. Beide brachen dort ebenfalls zusammen und wurden mit lebensgefährlichen Verletzungen in Krankenhäuser gebracht.

Ersten Erkenntnissen zufolge könnte sich während der Vorbereitungsarbeiten noch beziehungsweise schon Gas in der Grube befunden haben. Die Staatsanwaltschaft beantragte die Obduktion der beiden Verstorbenen. Die Ermittler erhoffen sich hiervon weitere Aufschlüsse zum Unfallgeschehen.

R.T.Gilbert--TNT

Empfohlen

Nach nur einer Woche: Trumps Pressesprecherin Zacharia muss gehen

Debakel für US-Präsident Donald Trump: Seine neue Pressesprecherin Katie Zacharia muss nur eine Woche nach ihrer Ernennung gehen. Trump sagte am Freitag in Washington, er habe Zacharia geraten, ihren Verbleib auf dem Posten zu "überdenken". Ein Mitarbeiter des Weißen Haus bestätigte danach auf AFP-Anfrage, dass sie ausscheidet. Die Juristin war wegen Falschangaben zu ihrem Lebenslauf unter Druck geraten.

Nach mutmaßlicher Prügelei: US-Rapper Sean "Diddy" Combs in kleineres Gefängnis verlegt

Der wegen Sexualstraftaten inhaftierte US-Rapper Sean "Diddy" Combs ist nach einer mutmaßlichen gewalttätigen Auseinandersetzung mit einem Mithäftling in ein kleineres Gefängnis verlegt worden. Der 56-Jährige wurde aus der Haftanstalt Fort Dix in New Jersey ins Allenwood Low Gefängnis im benachbarten Bundesstaat Pennsylvania verlegt, wie eine Sprecherin der US-Strafvollzugsbehörde am Freitag der Nachrichtenagentur AFP mitteilte.

Papst telefoniert mit Putin und fordert Waffenruhe im ukrainischen Oleschky

Der vor drei Tagen wegen Lungenkrebs operierte Papst Leo XIV. hat vom Krankenhaus aus mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert und um eine Waffenruhe in der umkämpften ukrainischen Stadt Oleschky gebeten. Der Papst habe "zu einer Waffenruhe aufgerufen, um die Lieferung von Lebensmitteln und medizinischer Hilfe sowie die freiwillige und sichere Evakuierung der Zivilbevölkerung zu ermöglichen", teilte der Vatikan am Freitag mit.

Schusswaffenvorfall an US-Schule: Waffenlobby würdigt Einsatz von bewaffnetem Zeugen

Nach dem Schusswaffenvorfall mit vier Toten an einer Schule in Oregon hat die US-Waffenlobbyorganisation National Rifle Association (NRA) dem bewaffneten Augenzeugen Lob gezollt, der den Angreifer am Tatort erschossen hatte. "Die schreckliche Gewalttat, die sich gestern in Oregon zugetragen hat, zeigt einmal mehr, wie wichtig eine gesetzestreue, bewaffnete Bevölkerung ist", erklärte die NRA am Freitag im Onlinedienst X.

Textgröße ändern: