The National Times - Gestohlenes preisgekröntes Rennpferd aus Niedersachsen in Stall geschlagnahmt

Gestohlenes preisgekröntes Rennpferd aus Niedersachsen in Stall geschlagnahmt


Gestohlenes preisgekröntes Rennpferd aus Niedersachsen in Stall geschlagnahmt
Gestohlenes preisgekröntes Rennpferd aus Niedersachsen in Stall geschlagnahmt / Foto: © AFP

Weniger als einen Tag nach dem Diebstahl eines rund 100.000 Euro teuren Rennpferds im niedersächsischen Buxtehude ist das Tier in einem Stall in der 40 Kilometer entfernten Stadt Zeven entdeckt worden. Nach Polizeiangaben vom Dienstag hatte eine Zeugin den hochwertigen Hengst aufgrund von Medienberichten über den Fall erkannt und die Polizei alarmiert.

Textgröße ändern:

Wie die Beamten in Stade mitteilten, beschlagnahmten Ermittler das Tier am Montagabend und übergaben es seinem Besitzer. Nach ersten Erkenntnissen war es unverletzt und wohlauf. Zu Hintergründen und möglichen Verdächtigen äußerten sie sich am Dienstag unter Verweis auf "ermittlungstaktische Gründe" zunächst allerdings nicht näher.

Der preisgekrönte Hannoveraner-Hengst war in der Nacht zu Montag aus einem Reitstall in Buxtehude entwendet worden. Laut Polizei waren die Stallbesitzer durch laute Geräusche geweckt worden. Als sie den Stall erreichten, fehlte das teure Pferd. Weitere Boxen waren geöffnet worden, drei weitere Tiere liefen im Stall umher.

Nach Einschätzung der Ermittler hatten die Täter das Reitpferd, dessen Wert vom Besitzer mit 100.000 Euro angegeben wurde, wohl über eine Straße geführt. Dort luden sie es in einen Transporter.

O.Nicholson--TNT

Empfohlen

Tennessee: US-Gericht setzt erste Hinrichtung einer Frau seit 200 Jahren aus

Aufschub in letzter Minute: Ein US-Bundesgericht hat am Mittwoch die Hinrichtung der ersten Frau im Bundesstaat Tennessee seit mehr als 200 Jahren kurzfristig ausgesetzt. Die verurteilte Mörderin Christa Pike sollte per Giftspritze hingerichtet werden.

Ärmelkanal-Unglück mit 31 Toten: Schleuser zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt

Knapp fünf Jahre nach einem Bootsunglück auf dem Ärmelkanal mit mindestens 31 Toten hat ein Gericht in Paris am Mittwoch 13 Männer zu Haftstrafen von bis zu zehn Jahren verurteilt. Sechs von ihnen wurden der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen. Einer der Angeklagten wurde freigesprochen. Das bislang größte bekannte Bootsunglück von Migranten auf dem Ärmelkanal sei eine "beispiellose Katastrophe, verursacht von einzelnen, die unter Missachtung von Menschenleben von Geldgier getrieben waren", hieß es in der Urteilsbegründung. Ein weiteres Verfahren gegen sieben französische Soldaten, die im Verdacht unterlassener Hilfeleistung stehen, läuft noch.

Milliardenklage nach abgesagter Übernahme von VW durch Porsche scheitert endgültig

17 Jahre nach der gescheiterten Übernahme von Volkswagen durch Porsche ist eine Musterklage von Anlegern gegen die Autobauer endgültig gescheitert. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte nach Angaben vom Mittwoch das Urteil des Oberlandesgerichts Celle, das Porsche 2022 Recht gegeben hatte. Es ging in dem Verfahren um die Frage, ob Porsche bei den Informationen für den Kapitalmarkt 2008 verwerflich handelte. (Az. II ZB 21/22)

Mehr als hundert Objekte durchsucht: Bundesweite Razzia in Reinigungsgewerbe

Bei einer großangelegten Razzia im Reinigungsgewerbe sind am Mittwoch mehr als hundert Wohnungen, Unterkünfte, Firmen und Hotels in ganz Deutschland durchsucht worden. Dabei wurden zehn Haftbefehle vollstreckt, wie das Hauptzollamt Berlin mitteilte. Außerdem wurde ein Großteil der zuvor angeordneten Vermögensarreste in einer Gesamthöhe von 106 Millionen Euro vollstreckt.

Textgröße ändern: