The National Times - Gestohlenes preisgekröntes Rennpferd aus Niedersachsen in Stall geschlagnahmt

Gestohlenes preisgekröntes Rennpferd aus Niedersachsen in Stall geschlagnahmt


Gestohlenes preisgekröntes Rennpferd aus Niedersachsen in Stall geschlagnahmt
Gestohlenes preisgekröntes Rennpferd aus Niedersachsen in Stall geschlagnahmt / Foto: © AFP

Weniger als einen Tag nach dem Diebstahl eines rund 100.000 Euro teuren Rennpferds im niedersächsischen Buxtehude ist das Tier in einem Stall in der 40 Kilometer entfernten Stadt Zeven entdeckt worden. Nach Polizeiangaben vom Dienstag hatte eine Zeugin den hochwertigen Hengst aufgrund von Medienberichten über den Fall erkannt und die Polizei alarmiert.

Textgröße ändern:

Wie die Beamten in Stade mitteilten, beschlagnahmten Ermittler das Tier am Montagabend und übergaben es seinem Besitzer. Nach ersten Erkenntnissen war es unverletzt und wohlauf. Zu Hintergründen und möglichen Verdächtigen äußerten sie sich am Dienstag unter Verweis auf "ermittlungstaktische Gründe" zunächst allerdings nicht näher.

Der preisgekrönte Hannoveraner-Hengst war in der Nacht zu Montag aus einem Reitstall in Buxtehude entwendet worden. Laut Polizei waren die Stallbesitzer durch laute Geräusche geweckt worden. Als sie den Stall erreichten, fehlte das teure Pferd. Weitere Boxen waren geöffnet worden, drei weitere Tiere liefen im Stall umher.

Nach Einschätzung der Ermittler hatten die Täter das Reitpferd, dessen Wert vom Besitzer mit 100.000 Euro angegeben wurde, wohl über eine Straße geführt. Dort luden sie es in einen Transporter.

O.Nicholson--TNT

Empfohlen

Zwei Verschüttete mehr als eine Woche nach verheerender Sturzflut in Nepal gerettet

Mehr als eine Woche nach der verheerenden Himalaya-Sturzflut mit mindestens 1280 Toten sind in Nepal zwei in einem Tunnel eingeschlossene Arbeiter gerettet worden. Zwei Minister des Landes bestätigten am Freitag, dass die beiden Verschütteten lebend geborgen worden seien. Laut Energieminister Biraj Bhakta Shrestha wurde ein Mensch "soeben wohlbehalten aus dem Tunnel" des Wasserkraftwerks Trishuli 3A gerettet. "Wir haben gerade erfahren, dass eine zweite Person gerettet wurde", fügte Innenminister Sudan Gurung kurz darauf hinzu.

Bekennerschreiben nach Angriff auf Umspannwerk in Brandenburg aufgetaucht

Nach dem Angriff auf ein Umspannwerk am Kohlekraftwerk Jänschwalde im Süden Brandenburgs ist ein Bekennerschreiben aufgetaucht. Das Brandenburger Polizeipräsidium in Potsdam teilte am Donnerstag mit, über ein Bekennerschreiben im Zusammenhang mit dem Anschlag informiert worden zu sein. "Die Authentizität des Schreibens ist Gegenstand weiterer Ermittlungen und kann zum jetzigen Zeitpunkt weder bestätigt, noch verneint werden", hieß es. "Aus ermittlungstaktischen Gründen" würden keine weiteren Angaben gemacht.

Malta: Empörung über Freispruch im Caruana-Galizia-Prozess hält an

In Malta sorgt der Freispruch eines Geschäftsmanns im Prozess um den Mord an der Enthüllungsjournalistin Daphne Caruana Galizia weiter für Empörung. Hunderte Menschen demonstrierten am Mittwochabend gegen das Urteil, internationale Organisationen für Pressefreiheit reagierten scharf. Regierungschef Robert Abela mahnte am Donnerstag zu "Besonnenheit und Vorsicht" und verwies auf laufende Ermittlungen sowie eine mögliche Berufung.

Mindestens 1280 Menschen durch Sturzflut im Himalaya ums Leben gekommen

Nach der Sturzflut im Grenzgebiet zwischen Nepal und Tibet im Himalaya ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 1280 gestiegen. In Nepal wurden inzwischen 1259 Leichen geborgen, wie die Katastrophenschutzbehörde in Kathmandu am Donnerstag mitteilte. Chinesische Staatsmedien hatten zuvor 21 Tote in Tibet gemeldet.

Textgröße ändern: