The National Times - Polizei in den Niederlanden: Drei Geiseln freigelassen

Polizei in den Niederlanden: Drei Geiseln freigelassen


Polizei in den Niederlanden: Drei Geiseln freigelassen
Polizei in den Niederlanden: Drei Geiseln freigelassen / Foto: © ANP/AFP

Bei der Geiselnahme in der niederländischen Stadt Ede sind laut Polizei drei Menschen freigelassen worden, die Gefahrenlage dauert aber noch an. "Die Situation ist noch nicht vorbei", schrieb die örtliche Polizei am Samstag im Onlinedienst X. Zuvor hatte sie von "mehreren Geiseln" gesprochen, laut Medienberichten waren es vier oder fünf. Zunächst deutete laut Polizei nichts auf ein "terroristisches Motiv" hin.

Textgröße ändern:

Der Sender NOS zeigte, wie drei junge Menschen mit erhobenen Händen das Gebäude verließen. Laut den Polizeiangaben fand die Geiselnahme in einem Café in der Innenstadt statt. Zahlreiche Häuser in der Umgebung seien evakuiert worden. Die Behörden teilten mit, die Innenstadt sei abgesperrt worden, Spezialeinsatzkräfte der Polizei und Sprengstoffexperten seien vor Ort.

Die Behörden forderten die Menschen auf, das Zentrum der Stadt zu meiden, der Bahnverkehr wurde umgeleitet.

A.M.James--TNT

Empfohlen

Vor Präsidentenwahl in Brasilien: Polizei untersucht möglichen Sprengsatz vor Oberstem Gericht

Drei Tage vor Beginn der Präsidentschaftswahl in Brasilien ist vor dem höchsten Gericht des Landes womöglich ein Sprengsatz abgestellt geworden. Die Polizei untersuche den vor dem Gerichtsgebäude in der Hauptstadt Brasília abgestellten Rucksack, teilte der Oberste Gerichtshof am Donnerstag (Ortszeit) mit. Nach Angaben der Polizei wurde ein Verdächtiger festgenommen.

Fehlgeschlagene Hinrichtung von US-Todeskandidatin: Rufe nach Aus für Todesstrafe

Nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung einer US-Todeskandidatin dringen Menschenrechtler auf die Abschaffung der Todesstrafe in den Vereinigten Staaten. Nach Amnesty International erklärte auch UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk am Donnerstag: "Die Todesstrafe hat in keiner Gesellschaft einen Platz." Türk forderte Gnade für die verurteilte Mörderin Christa Pike, die zwei Giftspritzen überlebt hatte.

Schülerproteste in Frankreich: Regierung gibt Linkspopulisten Mitschuld

Angesichts der gewaltsamen Schülerproteste hat die französische Regierung der linkpopulistische Partei LFI eine Mitschuld für die Ausschreitungen gegeben. Die Protestbewegung sei "ein organisiertes Manöver der LFI und ihrer linksextremen Verbündeten", erklärte das Amt das Premierministers unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst am Donnerstag. Bis zum Nachmittag war es in zahlreichen Städten zu teils heftigen Ausschreitungen gekommen; es gab größere Brände und auch Angriffe auf Schulpersonal und Sicherheitskräfte.

Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes für Narkosearzt in Hessen

Mehr als fünf Jahre nach dem Tod eines Mädchens bei einer Zahnbehandlung hat das Landgericht Frankfurt am Main einen Narkosearzt in einem neuen Prozess zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der 69-Jährige wegen Mordes, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass er elementare Hygienestandards missachtet hatte.

Textgröße ändern: