The National Times - Bundesverwaltungsgericht verhandelt zu Sport-Doping in der DDR

Bundesverwaltungsgericht verhandelt zu Sport-Doping in der DDR


Bundesverwaltungsgericht verhandelt zu Sport-Doping in der DDR
Bundesverwaltungsgericht verhandelt zu Sport-Doping in der DDR / Foto: © AFP/Archiv

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhandelt am Mittwoch (10.00 Uhr) in einem Rechtsstreit wegen Sport-Dopings in der ehemaligen DDR. Streitig ist, inwieweit die Praxis als politische Verfolgung entschädigt werden kann. Die Klägerin war laut Gericht von 1968 bis 1973 im Jugendalter als Leistungssportlerin im Kanusport aktiv. Ihr wurden demnach verschiedene Substanzen verabreicht, was zu bis heute anhaltenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen führte.

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Ihren Antrag auf Entschädigungsleistungen im Wege verwaltungsrechtlicher Rehabilitierung lehnte das Land Brandenburg ab. Das Gesetz sehe dies nur bei politischer Verfolgung oder "Willkürakten im Einzelfall" vor. Die Klägerin vertritt dagegen die Auffassung, das Doping sei eine Form der politischen Verfolgung gewesen. Gerade Nachwuchssportler seien so "zur Erreichung der staatspolitischen Ziele der DDR missbraucht worden".

A.M.Murray--TNT

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