The National Times - Trump wirbt vor Ostern für Verkauf spezieller Bibel-Exemplare

Trump wirbt vor Ostern für Verkauf spezieller Bibel-Exemplare


Trump wirbt vor Ostern für Verkauf spezieller Bibel-Exemplare
Trump wirbt vor Ostern für Verkauf spezieller Bibel-Exemplare / Foto: © AFP

Wenige Tage vor Ostern hat der wegen zahlreicher Gerichtsverfahren mit Liquiditätsproblemen kämpfende frühere US-Präsident Donald Trump den Verkauf einer speziell von ihm geförderten Bibel angekündigt. Sein "Lieblingsbuch" stehe für 59,99 US-Dollar zum Verkauf, verkündete der republikanische Präsidentschaftsbewerber am Dienstag auf seiner Onlineplattform Truth Social. Die Bibel-Exemplare würden in Zusammenarbeit mit dem bekannten konservativen Country-Musiker Lee Greenwood verkauft, dessen Hit "God Bless the USA" ("Gott segne die USA") auf jeder Trump-Wahlkampfveranstaltung gespielt wird.

Textgröße ändern:

"Religion und Christentum sind die beiden Dinge, die diesem Land am meisten fehlen", sagt Trump in dem auf Truth Social veröffentlichten dreiminütigen Video. Darin fordert er zudem, "Amerika seinen Glauben" zurückzugeben" - eine Anspielung auf seinen Wahlkampfslogan "Make America Great Again".

Die Bibel-Exemplare werden auf einer Webseite angeboten, deren Betreiber damit werben, es sei "die einzige Bibel, die von Donald Trump gefördert wird". Die Organisation weist jedoch darauf hin, dass die Einnahmen aus dem Bibel-Verkauf nicht zur Finanzierung von Trumps Wahlkampf verwendet werden.

Im Jahr 2020 hatte Trump mit einer Bibel vor einer zuvor bei Anti-Rassismus-Protesten beschädigten anglikanischen Kirche posiert. Vor dem Gotteshaus ließ er sich mit der Bibel in der Hand fotografieren. Dies sorgte damals umgehend für heftige Kritik.

E.Reid--TNT

Empfohlen

Fehlgeschlagene Hinrichtung von US-Todeskandidatin: Rufe nach Aus für Todesstrafe

Nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung einer US-Todeskandidatin dringen Menschenrechtler auf die Abschaffung der Todesstrafe in den Vereinigten Staaten. Nach Amnesty International erklärte auch UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk am Donnerstag: "Die Todesstrafe hat in keiner Gesellschaft einen Platz." Türk forderte Gnade für die verurteilte Mörderin Christa Pike, die zwei Giftspritzen überlebt hatte.

Schülerproteste in Frankreich: Regierung gibt Linkspopulisten Mitschuld

Angesichts der gewaltsamen Schülerproteste hat die französische Regierung der linkpopulistische Partei LFI eine Mitschuld für die Ausschreitungen gegeben. Die Protestbewegung sei "ein organisiertes Manöver der LFI und ihrer linksextremen Verbündeten", erklärte das Amt das Premierministers unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst am Donnerstag. Bis zum Nachmittag war es in zahlreichen Städten zu teils heftigen Ausschreitungen gekommen; es gab größere Brände und auch Angriffe auf Schulpersonal und Sicherheitskräfte.

Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes für Narkosearzt in Hessen

Mehr als fünf Jahre nach dem Tod eines Mädchens bei einer Zahnbehandlung hat das Landgericht Frankfurt am Main einen Narkosearzt in einem neuen Prozess zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der 69-Jährige wegen Mordes, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass er elementare Hygienestandards missachtet hatte.

Nach verheerenden Waldbränden: Algeriens Unterhaus billigt Todesstrafe für Brandstifter

Wenige Wochen nach den tödlichen Waldbränden im Nordosten Algeriens hat das Parlament in Algier eine Ausweitung der Todesstrafe auf Brandstiftung beschlossen. Die Abgeordneten im Unterhaus billigten am Donnerstag eine Änderung des Strafgesetzbuchs, nach der die Todesstrafe künftig für das vorsätzliche Inbrandsetzen von Wäldern, Waldflächen sowie bepflanzten oder unbepflanzten Feldern verhängt werden kann.

Textgröße ändern: