The National Times - Frau von inhaftiertem Kremlkritiker Kara-Mursa drängt auf Gefangenenaustausch

Frau von inhaftiertem Kremlkritiker Kara-Mursa drängt auf Gefangenenaustausch


Frau von inhaftiertem Kremlkritiker Kara-Mursa drängt auf Gefangenenaustausch
Frau von inhaftiertem Kremlkritiker Kara-Mursa drängt auf Gefangenenaustausch / Foto: © AFP

Die Ehefrau des inhaftierten Kreml-Kritikers Wladimir Kara-Mursa, Jewgenija Kara-Mursa, hat sich für einen Gefangenenaustausch ausgeprochen, um politische Häftlinge in Russland zu befreien. In Fällen, "in denen Menschenleben auf dem Spiel stehen", sollte "jede Methode eingesetzt werden", um "das Leben dieser Menschen zu retten", sagte Kara-Mursa am Montag vor Journalisten in Genf. Sie glaube, die Befreiung von Dissidenten durch einen Gefangenenaustausch sei "definitiv möglich".

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Wladimir Kara-Mursa war im April 2023 wegen "Hochverrats" zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt worden, nachdem er Russland bei einer Rede in den USA "Kriegsverbrechen" in der Ukraine vorgeworfen hatte. Es ist die längste bekannte Haftstrafe, die je gegen einen Kritiker des russischen Präsidenten Wladimir Putin verhängt wurde. Seit Ende Januar befindet Kara-Mursa sich in Isolationshaft in einer Strafkolonie in Sibirien.

Der Cambridge-Absolvent stand dem im Februar in Haft gestorbenen Oppositionsführer Alexej Nawalny nahe. Seine Familie und Anwälte geben an, dass Kara-Mursa wegen zwei Vergiftungsversuchen unter der Nervenerkrankung Polyneuropathie leidet. Nawalnys Tod vergrößerte die Sorge um die übrigen in Russland inhaftierten Kreml-Kritiker.

Nach Nawalnys Tod hatten dessen Mitarbeiter erklärt, dass Verhandlungen über eine Freilassung des Putin-Kritikers als Teil eines Gefangenenaustausches in einer "abschließenden Phase" gewesen seien. Jewgenija Kara-Mursa sagte, sie habe "keine Kenntnis von laufenden Verhandlungen" über eine Freilassung ihres Mannes.

A.Davey--TNT

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