The National Times - Zwei Tote bei Massenkarambolage auf A3 in Bayern - 27 Verletzte

Zwei Tote bei Massenkarambolage auf A3 in Bayern - 27 Verletzte


Zwei Tote bei Massenkarambolage auf A3 in Bayern - 27 Verletzte
Zwei Tote bei Massenkarambolage auf A3 in Bayern - 27 Verletzte / Foto: © AFP/Archiv

Bei einer Massenkarambolage auf der A3 in Bayern sind am Sonntag zwei Menschen ums Leben gekommen, darunter ein zweijähriges Kind. Wie die Polizei in Würzburg am Montag mitteilte, wurden insgesamt 27 Menschen verletzt, teilweise schwer. Ursache war nach derzeitigen Erkenntnissen, dass mehrere Fahrer aufgrund eines von einem früheren Unfall beschädigten Fahrzeugs abgelenkt waren.

Textgröße ändern:

Der Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen ereignete sich demnach auf der A3 bei Würzburg vor der Anschlussstelle Helmstadt in Fahrtrichtung Nürnberg. Zunächst waren 17 Fahrzeuge beteiligt. In der Folge ereigneten sich am Stauende zwei weitere Auffahrunfälle, wobei ein Auto Feuer fing, das auf weitere Autos übergriff. Dabei kamen auch das zweijährige Kind sowie eine 52-jährige Frau ums Leben, wie die Polizei mitteilte.

Während der Unfallaufnahme war die Autobahn laut Polizei mehrere Stunden voll gesperrt. Die Staatsanwaltschaft Würzburg beauftragte drei Sachverständige mit der Klärung des Unfallgeschehens.

R.Campbell--TNT

Empfohlen

Fehlgeschlagene Hinrichtung von US-Todeskandidatin: Rufe nach Aus für Todesstrafe

Nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung einer US-Todeskandidatin dringen Menschenrechtler auf die Abschaffung der Todesstrafe in den Vereinigten Staaten. Nach Amnesty International erklärte auch UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk am Donnerstag: "Die Todesstrafe hat in keiner Gesellschaft einen Platz." Türk forderte Gnade für die verurteilte Mörderin Christa Pike, die zwei Giftspritzen überlebt hatte.

Schülerproteste in Frankreich: Regierung gibt Linkspopulisten Mitschuld

Angesichts der gewaltsamen Schülerproteste hat die französische Regierung der linkpopulistische Partei LFI eine Mitschuld für die Ausschreitungen gegeben. Die Protestbewegung sei "ein organisiertes Manöver der LFI und ihrer linksextremen Verbündeten", erklärte das Amt das Premierministers unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst am Donnerstag. Bis zum Nachmittag war es in zahlreichen Städten zu teils heftigen Ausschreitungen gekommen; es gab größere Brände und auch Angriffe auf Schulpersonal und Sicherheitskräfte.

Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes für Narkosearzt in Hessen

Mehr als fünf Jahre nach dem Tod eines Mädchens bei einer Zahnbehandlung hat das Landgericht Frankfurt am Main einen Narkosearzt in einem neuen Prozess zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der 69-Jährige wegen Mordes, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass er elementare Hygienestandards missachtet hatte.

Nach verheerenden Waldbränden: Algeriens Unterhaus billigt Todesstrafe für Brandstifter

Wenige Wochen nach den tödlichen Waldbränden im Nordosten Algeriens hat das Parlament in Algier eine Ausweitung der Todesstrafe auf Brandstiftung beschlossen. Die Abgeordneten im Unterhaus billigten am Donnerstag eine Änderung des Strafgesetzbuchs, nach der die Todesstrafe künftig für das vorsätzliche Inbrandsetzen von Wäldern, Waldflächen sowie bepflanzten oder unbepflanzten Feldern verhängt werden kann.

Textgröße ändern: