The National Times - Autofahrer setzt sich nach Unfall in Solingen in fremdem Auto mit zwei Kinder ab

Autofahrer setzt sich nach Unfall in Solingen in fremdem Auto mit zwei Kinder ab


Autofahrer setzt sich nach Unfall in Solingen in fremdem Auto mit zwei Kinder ab
Autofahrer setzt sich nach Unfall in Solingen in fremdem Auto mit zwei Kinder ab / Foto: © AFP/Archiv

Ein Autofahrer ist nach einem von ihm verursachten Unfall im nordrhein-westfälischen Solingen in einem fremden Auto mit zwei Kindern auf der Rückbank weggefahren. Wie eine Polizeisprecherin am Donnerstag in Wuppertal sagte, gab eines der Kinder einem Angehörigen per Mobiltelefon den Standort des Fahrzeugs durch, so dass dieser Polizisten zu der Stelle lotsen konnte. Der 28-jährige Autofahrer wurde dort festgenommen, es gab Hinweise auf eine mögliche psychische Erkrankung.

Textgröße ändern:

Der Mann wurde nach der Festnahme demnach von einem Arzt untersucht und von diesem in eine psychiatrische Fachklinik eingewiesen. Die beiden Kinder in dem Auto - ein achtjähriges Mädchen und ein zwölfjähriger Junge - blieben nach Angaben der Sprecherin unverletzt. Die Ermittlungen zu den Motiven des Manns und den Hintergründen des Geschehens vom Mittwochabend liefen noch.

Laut Polizei löste der 28-Jährige an einer Engstelle einen leichten Unfall mit insgesamt vier Fahrzeugen aus, als er an anderen Autos vorbeifahren wollte. Alle Beteiligten stiegen aus, woraufhin sich der 28-Jährige hinter das Steuer eines anderen in den Unfall verwickelten Wagens setzte und mit ihm davonfuhr. In diesem waren die Kinder mit einem Angehörigen unterwegs.

Gefasst wurde der Mann den Angaben zufolge wenig später nach einem Stopp an einem Einkaufszentrum. Zunächst erhielt er Strafanzeigen wegen des Unfalls und einer Unfallflucht. Ob noch weitere Delikte wie etwa Freiheitsberaubung dazukommen, hängt laut Polizei vom Ergebnis der weiteren Ermittlungen ab.

A.Parker--TNT

Empfohlen

Fehlgeschlagene Hinrichtung von US-Todeskandidatin: Rufe nach Aus für Todesstrafe

Nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung einer US-Todeskandidatin dringen Menschenrechtler auf die Abschaffung der Todesstrafe in den Vereinigten Staaten. Nach Amnesty International erklärte auch UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk am Donnerstag: "Die Todesstrafe hat in keiner Gesellschaft einen Platz." Türk forderte Gnade für die verurteilte Mörderin Christa Pike, die zwei Giftspritzen überlebt hatte.

Schülerproteste in Frankreich: Regierung gibt Linkspopulisten Mitschuld

Angesichts der gewaltsamen Schülerproteste hat die französische Regierung der linkpopulistische Partei LFI eine Mitschuld für die Ausschreitungen gegeben. Die Protestbewegung sei "ein organisiertes Manöver der LFI und ihrer linksextremen Verbündeten", erklärte das Amt das Premierministers unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst am Donnerstag. Bis zum Nachmittag war es in zahlreichen Städten zu teils heftigen Ausschreitungen gekommen; es gab größere Brände und auch Angriffe auf Schulpersonal und Sicherheitskräfte.

Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes für Narkosearzt in Hessen

Mehr als fünf Jahre nach dem Tod eines Mädchens bei einer Zahnbehandlung hat das Landgericht Frankfurt am Main einen Narkosearzt in einem neuen Prozess zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der 69-Jährige wegen Mordes, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass er elementare Hygienestandards missachtet hatte.

Nach verheerenden Waldbränden: Algeriens Unterhaus billigt Todesstrafe für Brandstifter

Wenige Wochen nach den tödlichen Waldbränden im Nordosten Algeriens hat das Parlament in Algier eine Ausweitung der Todesstrafe auf Brandstiftung beschlossen. Die Abgeordneten im Unterhaus billigten am Donnerstag eine Änderung des Strafgesetzbuchs, nach der die Todesstrafe künftig für das vorsätzliche Inbrandsetzen von Wäldern, Waldflächen sowie bepflanzten oder unbepflanzten Feldern verhängt werden kann.

Textgröße ändern: