The National Times - Mordfall Hanna: Anklage und Familie fordern neuneinhalb Jahre Jugendstrafe

Mordfall Hanna: Anklage und Familie fordern neuneinhalb Jahre Jugendstrafe


Mordfall Hanna: Anklage und Familie fordern neuneinhalb Jahre Jugendstrafe
Mordfall Hanna: Anklage und Familie fordern neuneinhalb Jahre Jugendstrafe / Foto: © AFP/Archiv

Im spektakulären Mordfall Hanna um den Tod der 23 Jahre alten Studentin hat die Staatsanwaltschaft vor dem Landgericht im bayerischen Traunstein für den Angeklagten eine Jugendstrafe von neuneinhalb Jahren gefordert. Die als Nebenkläger auftretende Familie schloss sich am Freitag der Forderung an, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Die Verteidigung plädierte hingegen auf Freispruch. Die mögliche Höchststrafe für den zur Tatzeit 20-Jährigen wären zehn Jahre Jugendhaft.

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Die Studentin war nach einem Besuch des Musikklubs "Eiskeller" in Aschau am 3. Oktober 2022 tot aus dem Fluss Prien geborgen worden. Der zur nächtlichen Tatzeit als Jogger vorbeikommende Angeklagte soll sie aus sexuellen Motiven überfallen haben. Anschließend soll er der jungen Frau mit einem Gegenstand gegen den Kopf geschlagen und sie ins Wasser geworfen haben, wo sie ertrank.

Der mutmaßliche Angreifer wurde erst sechs Wochen nach der Tat ermittelt - am Ende einer umfangreichen Suchaktion. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Während Gutachter in dem Verfahren die These eines Angriffs untermauerten, geht die Verteidigung von einem Unfall der nach dem Klubbesuch betrunkenen Studentin aus. Das Urteil soll am 19. März fallen.

L.Johnson--TNT

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