The National Times - Garweg und Staub nicht unter Festgenommenen bei Großeinsatz in Berlin

Garweg und Staub nicht unter Festgenommenen bei Großeinsatz in Berlin


Garweg und Staub nicht unter Festgenommenen bei Großeinsatz in Berlin
Garweg und Staub nicht unter Festgenommenen bei Großeinsatz in Berlin / Foto: © AFP

Die deutlich intensivierte Suche nach den früheren RAF-Mitglieder Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub ist trotz eines Großeinsatzes am Sonntag in Berlin zunächst weiter erfolglos geblieben. Garweg und Staub seien nicht unter den Festgenommenen des Großeinsatzes, sagte eine Sprecherin des niedersächsischen Landeskriminalamts (LKA). Es seien zwar mehrere Menschen vorläufig festgenommen worden. "Die beiden sind vermutlich nicht dabei."

Textgröße ändern:

Demnach dienten die Festnahmen ausschließlich Maßnahmen der Identitätsfeststellung. Es sei nicht um konkrete Tatvorwürfe gegangen.

Die Berliner Polizei, das LKA und das Bundeskriminalamt beendeten ihre mehrstündigen Durchsuchungen in dem Gelände im Stadtteil Friedrichshain. Abschließend sollten nur noch einzelnen Spurensicherungen durchgeführt werden, sagte die LKA-Sprecherin.

Garweg und Staub sollen zusammen mit der vergangenen Montag festgenommenen mutmaßlichen RAF-Terroristin Daniela Klette bewaffnete Raubüberfälle begangen haben, um ihr über 30 Jahre andauerndes Leben im Untergrund zu finanzieren. Das Trio wird der dritten Generation der linksextremistischen RAF zugerechnet.

M.Wilson--TNT

Empfohlen

Fehlgeschlagene Hinrichtung von US-Todeskandidatin: Rufe nach Aus für Todesstrafe

Nach der fehlgeschlagenen Hinrichtung einer US-Todeskandidatin dringen Menschenrechtler auf die Abschaffung der Todesstrafe in den Vereinigten Staaten. Nach Amnesty International erklärte auch UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk am Donnerstag: "Die Todesstrafe hat in keiner Gesellschaft einen Platz." Türk forderte Gnade für die verurteilte Mörderin Christa Pike, die zwei Giftspritzen überlebt hatte.

Schülerproteste in Frankreich: Regierung gibt Linkspopulisten Mitschuld

Angesichts der gewaltsamen Schülerproteste hat die französische Regierung der linkpopulistische Partei LFI eine Mitschuld für die Ausschreitungen gegeben. Die Protestbewegung sei "ein organisiertes Manöver der LFI und ihrer linksextremen Verbündeten", erklärte das Amt das Premierministers unter Berufung auf den Inlandsgeheimdienst am Donnerstag. Bis zum Nachmittag war es in zahlreichen Städten zu teils heftigen Ausschreitungen gekommen; es gab größere Brände und auch Angriffe auf Schulpersonal und Sicherheitskräfte.

Mehr als 13 Jahre Haft wegen Mordes für Narkosearzt in Hessen

Mehr als fünf Jahre nach dem Tod eines Mädchens bei einer Zahnbehandlung hat das Landgericht Frankfurt am Main einen Narkosearzt in einem neuen Prozess zu 13 Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Schuldig gesprochen wurde der 69-Jährige wegen Mordes, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag mitteilte. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass er elementare Hygienestandards missachtet hatte.

Nach verheerenden Waldbränden: Algeriens Unterhaus billigt Todesstrafe für Brandstifter

Wenige Wochen nach den tödlichen Waldbränden im Nordosten Algeriens hat das Parlament in Algier eine Ausweitung der Todesstrafe auf Brandstiftung beschlossen. Die Abgeordneten im Unterhaus billigten am Donnerstag eine Änderung des Strafgesetzbuchs, nach der die Todesstrafe künftig für das vorsätzliche Inbrandsetzen von Wäldern, Waldflächen sowie bepflanzten oder unbepflanzten Feldern verhängt werden kann.

Textgröße ändern: