The National Times - Drei Jahre Haft für 33-Jährigen nach Tod von Baby in Thüringen

Drei Jahre Haft für 33-Jährigen nach Tod von Baby in Thüringen


Drei Jahre Haft für 33-Jährigen nach Tod von Baby in Thüringen
Drei Jahre Haft für 33-Jährigen nach Tod von Baby in Thüringen

Im Prozess um den Tod eines fünf Wochen alten Babys durch ein sogenanntes Schütteltrauma hat das Landgericht im thüringischen Meiningen den 33-jährigen Vater zu drei Jahren Haft verurteilt. Die Richter sprachen den Mann der Körperverletzung mit Todesfolge schuldig, wie eine Gerichtssprecherin am Mittwoch mitteilte.

Textgröße ändern:

Nach den Feststellungen der Strafkammer hatte der Mann seinen Sohn im Mai vergangenen Jahres derart heftig geschüttelt, dass dieser schwerste Kopfverletzungen erlitt und wenige Tage später starb. Das Gericht kam mit seinem Urteil der Forderung der Staatsanwaltschaft in vollem Umfang nach.

Diese warf dem 33-Jährigen aus dem Raum Sonneberg in der Anklageschrift noch Totschlag vor, ging nach der Beweisaufnahme aber von Körperverletzung mit Todesfolge aus. Die Verteidigung des Angeklagten plädierte ihrerseits auf einen Freispruch.

S.Mitchell--TNT

Empfohlen

Papst hält Messe in Madrid - eine Million Gläubige erwartet

Am zweiten Tag seiner Spanien-Reise will Papst Leo XIV. am Sonntag im Zentrum Madrids eine Messe abhalten. Zu dem Gottesdienst mit einer Fronleichnams-Prozession auf dem zentralen Cibeles-Platz werden eine Million Gläubige erwartet. An dem Platz befindet sich auch das Madrider Rathaus.

Papst würdigt Spaniens Einsatz für Frieden und ruft zu Ende "spaltender Debatten" auf

Papst Leo XIV. hat seine einwöchige Spanien-Reise am Samstag mit einer Würdigung der spanischen Regierung für deren "Einsatz für Frieden und Solidarität" in der Welt begonnen und mit Blick auf das Thema Migration zur Überwindung von "spaltenden und polarisierenden Debatten" aufgerufen. Auf dem Flug nach Madrid bezeichnete er die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche als eine "weiterhin offene Wunde".

Papst würdigt Spaniens "Einsatz für Frieden und Solidarität" bei Besuch in Madrid

Papst Leo XIV. hat seine einwöchige Spanien-Reise mit einer Würdigung der spanischen Regierung für deren "Einsatz für Frieden und Solidarität" in der Welt begonnen. Madrid habe sich "der treuen Einhaltung des Völkerrechts und des Multilateralismus verpflichtet", sagte das katholische Kirchenoberhaupt am Samstag bei einem Empfang im Königspalast. Auf dem Flug nach Madrid bezeichnete er die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche als eine "weiterhin offene Wunde".

Papst zu einwöchiger Spanien-Reise in Madrid eingetroffen

Papst Leo XIV. hat am Samstag seine einwöchige Spanien-Reise begonnen. Das Flugzeug des katholischen Kirchenoberhaupts landete um 10.15 Uhr auf dem Madrider Flughafen Barajas, wo er von König Felipe VI. und Königin Letizia empfangen wurde. Auf dem Flug nach Spanien bezeichnete der 70-Jährige die Missbrauchsfälle in der katholischen Kirche als "weiterhin offene Wunde".

Textgröße ändern: