The National Times - Drei Jahre Haft für 33-Jährigen nach Tod von Baby in Thüringen

Drei Jahre Haft für 33-Jährigen nach Tod von Baby in Thüringen


Drei Jahre Haft für 33-Jährigen nach Tod von Baby in Thüringen
Drei Jahre Haft für 33-Jährigen nach Tod von Baby in Thüringen

Im Prozess um den Tod eines fünf Wochen alten Babys durch ein sogenanntes Schütteltrauma hat das Landgericht im thüringischen Meiningen den 33-jährigen Vater zu drei Jahren Haft verurteilt. Die Richter sprachen den Mann der Körperverletzung mit Todesfolge schuldig, wie eine Gerichtssprecherin am Mittwoch mitteilte.

Textgröße ändern:

Nach den Feststellungen der Strafkammer hatte der Mann seinen Sohn im Mai vergangenen Jahres derart heftig geschüttelt, dass dieser schwerste Kopfverletzungen erlitt und wenige Tage später starb. Das Gericht kam mit seinem Urteil der Forderung der Staatsanwaltschaft in vollem Umfang nach.

Diese warf dem 33-Jährigen aus dem Raum Sonneberg in der Anklageschrift noch Totschlag vor, ging nach der Beweisaufnahme aber von Körperverletzung mit Todesfolge aus. Die Verteidigung des Angeklagten plädierte ihrerseits auf einen Freispruch.

S.Mitchell--TNT

Empfohlen

Diensthund auf Mann losgelassen: Bewährungsstrafe für Polizistin in Hamburg

Weil sie bei einem Einsatz unverhältnismäßig einen Diensthund auf einen Mann losgelassen haben soll, hat das Amtsgericht Hamburg eine Polizistin zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Sie soll zudem 3000 Euro Schmerzensgeld zahlen, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag mitteilte. Schuldig gesprochen wurde die Frau wegen gefährlicher Körperverletzung im Amt.

Bluttat mit sechs Toten in Stade: Verdächtiger begeht Suizid

Der Verdächtige der Bluttat mit sechs Toten in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade ist tot. Wie das niedersächsische Justizministerium am Dienstag in Hannover mitteilte, beging der Mann im Gefängnis Suizid. Hinweise auf ein Fremdverschulden gab es demnach nicht.

Mann greift US-Touristen an der Akropolis mit Messer an

Ein Mann hat am Eingang zur Akropolis in Athen zwei US-Touristen mit einem Messer angegriffen. Die beiden seien mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht worden, befänden sich aber außer Lebensgefahr, berichtete die griechische Nachrichtenagentur Ana. Nach örtlichen Medienberichten war der Täter der Polizei bekannt und bereits mehrfach in psychiatrische Kliniken eingewiesen worden. Er sei auch schon wegen Beleidigung und Tragens einer Stichwaffe festgenommen worden.

Nach spektakulärem Louvre-Diebstahl: Apollo-Galerie öffnet wieder - aber ohne Juwelen

Neun Monate nach dem spektakulären Juwelen-Diebstahl im Pariser Louvre soll der betroffene Museumsbereich nun wieder zu besichtigen sein. Die Apollo-Galerie werde am Mittwoch wiedereröffnet, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP am Montagabend aus informierten Kreisen in der französischen Hauptstadt. Allerdings sollen in der Galerie vorerst keine Juwelen mehr ausgestellt werden.

Textgröße ändern: