The National Times - Ermittlungen um von Polizei erschossenen Asylbewerber in Niedersachsen eingestellt

Ermittlungen um von Polizei erschossenen Asylbewerber in Niedersachsen eingestellt


Ermittlungen um von Polizei erschossenen Asylbewerber in Niedersachsen eingestellt
Ermittlungen um von Polizei erschossenen Asylbewerber in Niedersachsen eingestellt

Rund sieben Monaten nach tödlichen Schüssen auf einen Asylbewerber in einer Flüchtlingsunterkunft im niedersächsischen Harsefeld sind die Ermittlungen gegen drei Polizisten eingestellt worden. Rechtlich waren alle auf den mit einem Messer bewaffneten 20-Jährigen abgegebenen Schüsse als Notwehr beziehungsweise als Nothilfe gerechtfertigt, wie die Staatsanwaltschaft Stade am Mittwoch mitteilte. Angesichts der "Gefährlichkeit der Lage" und der räumlichen Enge hätten die Polizisten keine andere Wahl gehabt, um den Angriff abzuwehren.

Textgröße ändern:

Die Polizisten waren am Abend des 3. Oktobers vergangenen Jahres zu der Asylbewerberunterkunft gerufen worden, weil sich Bewohner von dem 20-jährigen Sudanesen bedroht fühlten. Bereits früher am Tag habe es seinetwegen einen Einsatz gegeben. Als die Polizei eintraf, sei der stark alkoholisierte Mann "brüllend und mit erhobenem Messer" auf die Beamten zugerannt.

Daraufhin schossen drei Polizisten laut Staatsanwaltschaft insgesamt 13 Mal auf den Angreifer, der elfmal getroffen wurde und noch vor Ort starb. Gegen die Entscheidung der Staatsanwaltschaft kann Beschwerde bei der Generalstaatsanwaltschaft in Celle eingelegt werden.

D.Cook--TNT

Empfohlen

Unter Traktor eingeklemmt: Zwölfjähriger stirbt in Nordrhein-Westfalen

Ein Zwölfjähriger ist in Nordrhein-Westfalen bei einem Traktorunfall ums Leben gekommen. Der Zwölfjährige starb am Donnerstag in einem Krankenhaus, wie die Polizei in Herford am Abend mitteilte. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauerten an. Wie der Westdeutsche Rundfunk (WDR) berichtete, war der Traktor am Donnerstag mit einem Anhänger und mehreren Menschen in einem Waldgebiet bei Bünde einen Abhang hinuntergefahren und umgekippt.

Sri Lanka setzt nach Unruhen in Gefängnis Soldaten ein

Nach einem gescheiterten Gefängnisausbruch hat Sri Lanka schwer bewaffnete Soldaten in seinem wichtigsten Hochsicherheitsgefängnis stationiert. Hunderte Soldaten und Polizeikommandos bewachten am Freitag das Gelände des Welikada-Gefängnisses nach Unruhen, die am Vorabend begonnen hatten. Neun Insassen wurden offiziellen Angaben zufolge dabei verletzt.

76-jähriger Landwirt in Nordrhein-Westfalen von Traktor überrollt und getötet

Ein 76-jähriger Landwirt ist in Nordrhein-Westfalen von seinem Traktor überrollt und getötet worden. Das unbesetzte Gespann aus Traktor und einem Wasserwagen begann aus bislang ungeklärter Ursache zu rollen und erfasste den 76-Jährigen, wie die Polizei in Meschede am Freitag mitteilte. Der Unfall ereignete sich demnach am Donnerstagnachmittag auf dem Hof eines landwirtschaftlichen Betriebs in Marsberg.

Nach Tod von 37-Jähriger in Hessen: Tatverdächtiger wieder auf freiem Fuß

Nach dem mutmaßlich gewaltsamen Tod einer 37-Jährigen im hessischen Hanau ist der 23-jährige Tatverdächtige wieder auf freiem Fuß. Bei der Obduktion des Leichnams konnte zunächst keine eindeutige Todesursache festgestellt werden, wie die Polizei in Offenbach und die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilten. Weitere Untersuchungen stehen noch aus. Dennoch musste der 23-jährige Festgenommene wieder freigelasssen werden, er gilt weiterhin als tatverdächtig.

Textgröße ändern: