The National Times - Polizeichefin: Bis zu 15 Verletzte bei Schüssen bei Super-Bowl-Parade in Kansas City

Polizeichefin: Bis zu 15 Verletzte bei Schüssen bei Super-Bowl-Parade in Kansas City


Polizeichefin: Bis zu 15 Verletzte bei Schüssen bei Super-Bowl-Parade in Kansas City
Polizeichefin: Bis zu 15 Verletzte bei Schüssen bei Super-Bowl-Parade in Kansas City / Foto: © AFP

Bei dem Schusswaffenangriff während der großen Parade zum Super-Bowl-Sieg der Kansas City Chiefs hat es nach neuen Angaben neben einem Todesopfer bis zu 15 Verletzte gegeben. Es gebe zwischen zehn und 15 Verletzte, sagte die Polizeichefin von Kansas City, Stacey Graves, am Mittwoch. Die Feuerwehr hatte zuvor von neun Verletzten gesprochen, von denen drei in Lebensgefahr schwebten und fünf schwer verletzt seien.

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Nach den Schüssen wurden nach Polizeiangaben zwei verdächtige Bewaffnete festgenommen. "Ich bin wütend über das, was heute passiert ist", sagte Polizeichefin Graves. "Die Menschen, die zu dieser Feier kamen, sollten ein sicheres Umfeld erwarten können."

Auch der Bürgermeister von Kansas City, Quinton Lucas, sagte bei einer Pressekonferenz am Tatort: "Ich denke, die erste Reaktion ist auf jeden Fall Wut." Die Siegesfeier der Kansas City Chiefs sei "ein Tag, auf den sich viele Menschen gefreut haben. Etwas, an das sie sich ihr Leben lang erinnern. Und sie sollten sich nicht an die Bedrohung durch Waffengewalt erinnern müssen", fügte der Bürgermeister hinzu. Es dürfe nicht sein, dass in den USA bei jedem großen Ereignis die Angst herrsche, "erschossen zu werden".

Die Kansas City Chiefs verurteilten den Schusswaffenangriff ebenfalls. "Wir sind zutiefst traurig über diesen sinnlosen Akt der Gewalt", erklärte das Football-Team. Zuvor hatte der Quarterback der Kansas City Chiefs, Patrick Mahomes, in Online-Netzwerken erklärt, er bete "für Kansas City".

Hunderttausende Menschen hatten am Mittwoch in einem Meer aus rotem und goldenem Konfetti die Chiefs gefeiert, die auf einer drei Kilometer langen Strecke durch die Straßen von Kansas City zogen. Die Mannschaft hatte am Sonntag (Ortszeit) in Las Vegas den Super Bowl, das Finalspiel der American-Football-Profiliga NFL, gegen die San Francisco 49ers gewonnen.

Schusswaffengewalt ist ein alltägliches Problem in den USA, wo es ein sehr lockeres Waffenrecht und mehr Schusswaffen als Einwohner gibt. Nach Angaben der spezialisierten Website "Gun Violence Archive" wurden im Jahr 2022 durch Schusswaffen rund 44.400 Menschen getötet. Davon handelte es sich in rund 24.000 Fällen um Suizide. Schusswaffenangriffe mit vielen Toten und Verletzten sorgen immer wieder für Entsetzen.

R.Campbell--TNT

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