The National Times - Blinken wirft Russland gezielte Tötungen, Folter und Vergewaltigungen in Butscha vor

Blinken wirft Russland gezielte Tötungen, Folter und Vergewaltigungen in Butscha vor


Blinken wirft Russland gezielte Tötungen, Folter und Vergewaltigungen in Butscha vor
Blinken wirft Russland gezielte Tötungen, Folter und Vergewaltigungen in Butscha vor

US-Außenminister Antony Blinken hat Russland gezielte Tötungen, Folterungen und Vergewaltigungen in Kiews Vorort Butscha zur Last gelegt. "Was wir in Butscha gesehen haben, ist nicht die wahllose Tat einer einzelnen Schurken-Einheit", sagte Blinken am Dienstag vor seinem Flug zu einem Nato-Treffen in Brüssel. "Es ist eine bewusste Kampagne zu töten, zu foltern, zu vergewaltigen und Gräueltaten zu verüben."

Textgröße ändern:

"Die Berichte sind mehr als glaubwürdig. Die Welt kann die Beweise sehen", sagte Blinken weiter. Die Weltöffentlichtkeit sehe nach dem Rückzug russischer Truppen in einigen Teilen der Ukraine "Tod und Zerstörung".

In Butscha waren nach dem Rückzug der russischen Armee aus der ukrainischen Hauptstadtregion hunderte Leichen von Zivilisten gefunden worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj macht russische Truppen für die Tötungen verantwortlich. Moskau weist dies zurück.

US-Präsident Joe Biden sprach bereits am Montag von einem "Kriegsverbrechen" und forderte einen "Kriegsverbrecherprozess" gegen die Verantwortlichen. Die USA sammeln nach eigenen Angaben bereits Beweise für einen solchen möglichen Prozess.

N.Taylor--TNT

Empfohlen

Feuer im Wald von Fontainebleau südlich von Paris - zwei Löschflugzeuge unterwegs

Im Wald von Fontainebleau rund 50 Kilometer südlich von Paris ist am Sonntag ein Feuer ausgebrochen und hat sich schnell ausgebreitet. Nach Angaben der Feuerwehr wurden erstmals zwei Löschflugzeuge aus Südfrankreich in die Hauptstadtregion entsandt. Verkehrsminister Philippe Tabarot teilte mit, wegen des Feuers habe die Autobahn 6 - eine wichtige Verkehrsader in Richtung Süden - teilweise gesperrt werden müssen.

Thailand: Mindestens 27 Tote bei Feuer in Bar in Bangkok

Bei einem Feuer in einer Bar in der thailändischen Hauptstadt Bangkok sind am späten Sonntagabend mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Ministerpräsident Anutin Charnvirakul sagte örtlichen Medien am Unglücksort, 27 leblose Körper seien herausgetragen worden. "Einige (Verletzte) wurden in Krankenhäuser gebracht", fügte er hinzu.

99 Badetote im Juni: Forderungen nach mehr Schwimmkursen

Mindestens 99 Menschen sind im Juni in Deutschland ertrunken - so viele wie seit dem Hitzesommer 2003 nicht mehr. Mehr als 90 Prozent von ihnen waren männlich, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Sonntag in Bad Nenndorf mitteilte. Aus der Politik kamen Forderungen nach Prävention und mehr Schwimmkursen.

Nach Geiselnahme in Berliner Supermarkt: Entscheidung über Haftbefehl erwartet

Nach der Befreiung einer als Geisel genommenen Frau in einem Berliner Supermarkt sind die Ermittlungen von Landeskriminalamt und Staatsanwaltschaft angelaufen. Am Sonntagnachmittag stand die gerichtliche Entscheidung über einen Haftbefehl für den mutmaßlichen Täter noch aus, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Mann soll die Supermarkt-Mitarbeiterin am Freitagabend gegen 22.00 Uhr im Ortsteil Marienfelde in seine Gewalt gebracht haben.

Textgröße ändern: