The National Times - Prozess um Mord im Straßenverkehr in Frankfurt am Main begonnen

Prozess um Mord im Straßenverkehr in Frankfurt am Main begonnen


Prozess um Mord im Straßenverkehr in Frankfurt am Main begonnen
Prozess um Mord im Straßenverkehr in Frankfurt am Main begonnen

Vor dem Landgericht Frankfurt am Main hat am Dienstag der Prozess gegen einen Autofahrer begonnen, dem Mord im Straßenverkehr vorgeworfen wird. Der 39-Jährige soll im November 2020 in Frankfurt extra schnell und riskant gefahren sein. Dabei soll er die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren haben, das mit mehr als 80 Stundenkilometern über die Fahrbahn schleuderte und drei Menschen erfasste, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs waren.

Textgröße ändern:

Zwei von ihnen starben, eine Frau überlebte mit schwersten Verletzungen. Der Fahrer soll unter anderem einen Sicherheitsmechanismus ausgeschaltet haben, der ein Ausbrechen des Autos verhindern sollte. Laut Anklage wollte er anderen Verkehrsteilnehmern mit seiner besonders riskanten Fahrweise "imponieren".

Der Angeklagte sitzt seit März vergangenen Jahres in Untersuchungshaft. Neben zweifachem Mord werden ihm schwere Körperverletzung und ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen vorgeworfen. Am Dienstag wurde die Anklageschrift verlesen, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Später sollten erste Zeugen vernommen werden. Das Gericht setzte zehn Verhandlungstage bis Mitte Mai an.

F.Morgan--TNT

Empfohlen

Brandenburg: 16-jährige Fahrschülerin gerät mit Motorrad unter Lastwagen und stirbt

Eine 16-jährige Fahrschülerin ist bei einem schweren Motorradunfall auf der Autobahn 24 in Brandenburg ums Leben gekommen. Die jugendliche Motorradfahrerin stürzte am Montag beim Auffahren auf die Autobahn auf nasser Fahrbahn und geriet unter einen Lastwagen, wie die Polizei in Neuruppin am Dienstag mitteilte. Eine Notärztin konnte nur noch ihren Tod feststellen.

Mann stiehlt Waren für tausende Euro aus Eiscafé - und verschenkt Kuchen an Passanten

Taschenweise hat ein Einbrecher Speisen und Getränke aus einem Eiscafé in Bremen abtransportiert - und gestohlenen Kuchen nachts in einem Park an Passanten verschenkt. Die daraus resultierende Aufmerksamkeit führte allerdings zur Festnahme des 31-Jährigen, wie die Polizei in der Hansestadt am Dienstag mitteilte.

Doppelmord auf Korfu organisiert: 15 Jahre Haft für Mann aus Hessen

Wegen der Planung eines Doppelmords an zwei Männern auf der griechischen Insel Korfu hat das Landgericht im hessischen Gießen einen 49-Jährigen zu 15 Jahren Haft verurteilt. Die Kammer ordnete zudem Sicherungsverwahrung an, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte. Die zuständige Kammer sah es als erwiesen an, dass er im Sommer 2020 den Doppelmord organisiert hatte.

Haft- und Bewährungsstrafen wegen Untreue in großem Stil in Sachsen-Anhalt

Das Landgericht Halle in Sachsen-Anhalt hat zwei Angeklagte wegen Untreue im großen Stil zu Haft- und Bewährungsstrafen verurteilt. Ein 63-Jähriger soll wegen Untreuetaten in 94 Fällen für zweieinhalb Jahre in Haft, wie eine Gerichtssprecherin am Dienstag mitteilte. Eine gleichaltrige Mitangeklagte erhielt demnach am Montag wegen Beihilfe eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten.

Textgröße ändern: