The National Times - Jugendherbergen erwarten nach Corona-Flaute Comeback der Klassenfahrten

Jugendherbergen erwarten nach Corona-Flaute Comeback der Klassenfahrten


Jugendherbergen erwarten nach Corona-Flaute Comeback der Klassenfahrten
Jugendherbergen erwarten nach Corona-Flaute Comeback der Klassenfahrten

Nach dem Corona-Tief setzen die Jugendherbergen in diesem Jahr auf eine Rückkehr der Schul- und Klassenfahrten. Mit dem Wegfall vieler Corona-Maßnahmen seit dem Wochenende dürfte es ein flächendeckendes Comeback der wichtigsten Gästegruppe in diesem Jahr geben, teilte das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) am Montag in Detmold mit.

Textgröße ändern:

Fast zwei Jahre lang waren Schul- und Klassenfahrten aufgrund der Corona-Pandemie nur in sehr begrenztem Umfang oder überhaupt nicht möglich. Im vergangenen Jahr registrierten die Jugendherbergen nur rund 910.000 Übernachtungen von Schülern. Das waren zwar etwa 260.000 mehr als noch 2020 - aber immer noch rund 2,7 Millionen weniger als 2019.

Insgesamt verzeichnete das DJH mit seinen 14 Landesverbänden im vergangenen Jahr rund 3,9 Millionen Übernachtungen und damit etwa 300.000 mehr als 2020. Zum Vergleich: 2019 hatte es rund 9,8 Millionen Übernachtungen gegeben. Die wichtigste Gästegruppe im vergangenen Jahr waren Familien.

"Zwar erleben wir nach wie vor einen positiven Trend bei den Familien, denn die Jugendherbergen waren vor allem in den Ferienzeiten sehr gut besucht, aber wir wollen jetzt endlich auch wieder Schulklassen in unseren Häusern für wichtige Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Sport, Kultur oder soziales Lernen begeistern und Freiräume ermöglichen", erklärte DJH-Hauptgeschäftsführe Julian Schmitz.

Seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine helfen die Jugendherbergen zudem bei der Unterbringung von Geflüchteten. Derzeit seien in mehr als 40 der insgesamt mehr als 422 Jugendherbergen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine untergebracht.

Während der Corona-Pandemie waren im vergangenen Jahr Jugendherbergen zudem als Impf- oder Testzentren, zeitweise Obdachlosenunterkünfte und Frauenhäuser, Ausweichquartiere für den Schul- und Lehrbetrieb oder zur Beherbergung und Versorgung von Einsatzkräften genutzt worden. Kernaufgabe blieben aber Schul- und Klassenfahrten, betonte Schmitz.

R.Campbell--TNT

Empfohlen

Voraussichtlich schwerster Taifun seit Jahren legt öffentliches Leben in Taiwan lahm

In Erwartung des schwersten Taifuns seit Jahren sind in Taiwan am Mittwoch die Schulen und die Börse geschlossen geblieben und der Zug-, Fähr- und Flugverkehr ausgesetzt worden. Die Regierung in Taipeh rief wegen des Sturms "Gaemi", der sich mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 190 Stundenkilometern näherte, einen arbeitsfreien Tag aus. Präsident Lai Ching-te ermahnte die Bevölkerung, angesichts des gefährlichen Sturms müsse "Sicherheit an erster Stelle" stehen.

Baden-Württembergs AfD-Fraktion scheitert in Streit um Stellvertreter in Oberrheinrat

Im Streit um Stellvertreterposten im sogenannten Oberrheinrat ist die baden-württembergische Landtagsfraktion der AfD vor dem Verfassungsgerichtshof des Bundeslands gescheitert. Die Fraktion sah ihre Rechte verletzt, weil ihre Kandidaten nicht gewählt wurden, wie das Gericht am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Das habe sie aber nicht ausreichend dargelegt.

Polizei meldet 18 Tote bei Flugzeugabsturz in Nepal

Bei einem Flugzeugabsturz in Nepal sind am Mittwoch laut Polizei 18 Menschen ums Leben gekommen. "18 Leichen wurden geborgen, darunter ein Ausländer", gab ein Polizeisprecher gegenüber der Nachrichtenagentur AFP an. Allein der Pilot habe den Absturz beim Start der Maschine vom Flughafen in der Hauptstadt Kathmandu überlebt - er wurde der Polizei zufolge aus dem brennenden Wrack gerettet.

Bundesinnenministerium verbietet Islamisches Zentrum Hamburg

Das Bundesinnenministerium hat das Islamische Zentrum Hamburg (IZH) verboten. Betroffen sind auch die Teilorganisationen des Vereins, wie das Ministerium am Mittwoch erklärte. Demnach fanden seit dem frühen Morgen Durchsuchungen in 53 Objekten in acht Bundesländern statt - neben Hamburg etwa auch in Bremen, Niedersachsen und Bayern. Die sogenannte Blaue Moschee an der Außenalster wurde geschlossen und beschlagnahmt. Auch das Vermögen des IZH werde beschlagnahmt, hieß es.

Textgröße ändern: