The National Times - Anklage nach mehreren Sprengstoffexplosionen in Leipzig erhoben

Anklage nach mehreren Sprengstoffexplosionen in Leipzig erhoben


Anklage nach mehreren Sprengstoffexplosionen in Leipzig erhoben
Anklage nach mehreren Sprengstoffexplosionen in Leipzig erhoben

Nach einer Serie von Sprengstoffexplosionen in Leipzig hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen einen 33-Jährigen erhoben. Er soll zwischen Juni und September vergangenen Jahres vier Sprengvorrichtungen im Leipziger Zentrum deponiert und zur Explosion gebracht haben, wie die Justizbehörde am Montag in Leipzig mitteilte. Zwei Menschen wurden dabei verletzt. Dem Beschuldigten werden die Vorbereitung eines Explosionsverbrechens und das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung vorgeworfen.

Textgröße ändern:

Im vergangenen Oktober soll der 33-Jährige in seiner Wohnung einen weiteren Sprengsatz hergestellt haben, der allerdings vorzeitig explodierte und den Mann selbst verletzte. Er wurde daraufhin festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Die Hintergründe sind weiter unklar. Der nicht vorbestrafte Beschuldigte schwieg den Angaben zufolge bislang zu den Tatvorwürfen.

Unter anderem war im August eine in einer Pappverpackung versteckte Spreng- und Brandvorrichtung explodiert, als ein Spaziergänger danach griff. Er wurde an der rechten Hand und am Unterbauch verletzt. In einem weiteren Fall trat ein Spaziergänger gegen ein auf einem Fußweg liegendes Päckchen, das daraufhin explodierte. Der Mann erlitt oberflächliche Verletzungen an Beinen und Gesicht. Zudem wurde versucht, einen Altkleidercontainer zu sprengen.

A.Robinson--TNT

Empfohlen

Spanischer Regierungschef Sánchez besucht Waldbrandgebiet in Andalusien

Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat am Montag das Waldbrandgebiet in der südlichen Region Andalusien besucht. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete, traf Sánchez gemeinsam mit dem andalusischen Regionalpräsidenten Juan Manuel Moreno in der Gemeinde Turre in der Provinz Almería Mitarbeiter der Rettungsdienste. Später war ein Pressestatement geplant.

Mindestens 27 Tote und Dutzende Verletzte bei Lokal-Brand in Bangkok

Bei einem Feuer in einer Restaurant-Bar in der thailändischen Hauptstadt Bangkok sind mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen und Dutzende weitere verletzt worden. Von den 73 Verletzten wurden nach Angaben der Rettungskräfte am Montag 25 intensivmedizinisch behandelt. Nach Angaben von Behördenvertretern bestand der Verdacht, dass der Notausgang blockiert gewesen sei.

Mehr als ein Jahr nach Tötungsdelikt in Bremen: Zwei Verdächtige festgenommen

Mehr als ein Jahr nach tödlichen Schüssen auf einen 32-Jährigen in Bremen sind zwei Tatverdächtige gefasst worden. Spezialkräfte der Polizei nahmen die beiden 29 und 31 Jahre alten Männer am Freitag fest, wie die Polizeibehörde in Bremen am Montag mitteilte. Die zuvor erlassenen Haftbefehle gegen sie wurden vollstreckt, die Tatverdächtigen kamen in eine Justizivollzugsanstalt.

"Hunde wurden besser behandelt": Lebenslange Haft in Völkermordprozess

Selbst Hunde hatten einen höheren Stellenwert als die jesidischen Mädchen: In einem von verstörenden Einblicken in das Vorgehen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) geprägten Völkermordprozess hat das Oberlandesgericht München am Montag ein irakisches Ehepaar verurteilt. Der Ehemann Twana H. S. erhielt eine lebenslange Haftstrafe, seine zu Beginn der Taten strafrechtlich noch nicht erwachsene Frau Asia R. A. neuneinhalb Jahre Jugendstrafe.

Textgröße ändern: