The National Times - Urteil in Prozess gegen Berliner Clanchef um Streit mit Rapper Bushido erwartet

Urteil in Prozess gegen Berliner Clanchef um Streit mit Rapper Bushido erwartet


Urteil in Prozess gegen Berliner Clanchef um Streit mit Rapper Bushido erwartet
Urteil in Prozess gegen Berliner Clanchef um Streit mit Rapper Bushido erwartet / Foto: © POOL/AFP/Archiv

Nach rund dreieinhalb Jahren soll im Prozess gegen einen Berliner Clanchef um einen Streit mit dem Rapper Bushido am Montag (15.00 Uhr) ein Urteil verkündet werden. In dem Verfahren vor dem Berliner Landgericht geht es um die Auflösung der Geschäftsbeziehungen zwischen dem 47-jährigen Arafat A.-C. und dem 45-jährigen Bushido. Ersterer soll dies nicht akzeptiert und von dem Rapper die Zahlung angeblicher Schulden beziehungsweise die Beteiligung an dessen Musikgeschäften gefordert haben.

Textgröße ändern:

Anfang 2018 soll A.-C. den als Nebenkläger auftretenden Musiker gegen seinen Willen festgehalten, ihm dabei eine Wasserflasche an den Kopf geworfen und mit einem Stuhl nach ihm geschlagen haben. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Clanchef und drei mitangeklagten Brüdern unter anderem versuchte schwere räuberische Erpressung, Freiheitsberaubung und gefährliche Körperverletzung vor. Sie forderte für den Hauptangeklagten vier Jahre, drei Monate und eine Woche Haft. Die Verteidigung plädierte auf einen Freispruch.

N.Roberts--TNT

Empfohlen

Tennessee: US-Gericht setzt erste Hinrichtung einer Frau seit 200 Jahren aus

Aufschub in letzter Minute: Ein US-Bundesgericht hat am Mittwoch die Hinrichtung der ersten Frau im Bundesstaat Tennessee seit mehr als 200 Jahren kurzfristig ausgesetzt. Die verurteilte Mörderin Christa Pike sollte per Giftspritze hingerichtet werden.

Ärmelkanal-Unglück mit 31 Toten: Schleuser zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt

Knapp fünf Jahre nach einem Bootsunglück auf dem Ärmelkanal mit mindestens 31 Toten hat ein Gericht in Paris am Mittwoch 13 Männer zu Haftstrafen von bis zu zehn Jahren verurteilt. Sechs von ihnen wurden der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen. Einer der Angeklagten wurde freigesprochen. Das bislang größte bekannte Bootsunglück von Migranten auf dem Ärmelkanal sei eine "beispiellose Katastrophe, verursacht von einzelnen, die unter Missachtung von Menschenleben von Geldgier getrieben waren", hieß es in der Urteilsbegründung. Ein weiteres Verfahren gegen sieben französische Soldaten, die im Verdacht unterlassener Hilfeleistung stehen, läuft noch.

Milliardenklage nach abgesagter Übernahme von VW durch Porsche scheitert endgültig

17 Jahre nach der gescheiterten Übernahme von Volkswagen durch Porsche ist eine Musterklage von Anlegern gegen die Autobauer endgültig gescheitert. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte nach Angaben vom Mittwoch das Urteil des Oberlandesgerichts Celle, das Porsche 2022 Recht gegeben hatte. Es ging in dem Verfahren um die Frage, ob Porsche bei den Informationen für den Kapitalmarkt 2008 verwerflich handelte. (Az. II ZB 21/22)

Mehr als hundert Objekte durchsucht: Bundesweite Razzia in Reinigungsgewerbe

Bei einer großangelegten Razzia im Reinigungsgewerbe sind am Mittwoch mehr als hundert Wohnungen, Unterkünfte, Firmen und Hotels in ganz Deutschland durchsucht worden. Dabei wurden zehn Haftbefehle vollstreckt, wie das Hauptzollamt Berlin mitteilte. Außerdem wurde ein Großteil der zuvor angeordneten Vermögensarreste in einer Gesamthöhe von 106 Millionen Euro vollstreckt.

Textgröße ändern: