The National Times - 17-Jähriger vor Wohnblock in Hamburg erstochen - Polizei fasst Tatverdächtigen

17-Jähriger vor Wohnblock in Hamburg erstochen - Polizei fasst Tatverdächtigen


17-Jähriger vor Wohnblock in Hamburg erstochen - Polizei fasst Tatverdächtigen
17-Jähriger vor Wohnblock in Hamburg erstochen - Polizei fasst Tatverdächtigen / Foto: © AFP/Archiv

Vier Tage nach einem tödlichem Messerangriff auf einen 17-Jährigen vor einem Wohnblock in Hamburg ist ein Tatverdächtiger festgenommen worden. Der 24-Jährige sei im Zuge intensiver Ermittlungen identifiziert und am Montag in einer Wohnung in Hamburg von Spezialkräften festgenommen worden, teilte die Polizei der Hansestadt am Dienstag mit. Er kam anschließend in Untersuchungshaft.

Textgröße ändern:

Laut Ermittlern wird der italienische Staatsbürger dringend verdächtigt, am Donnerstag einen 17-jährigen Afghanen bei einem Streit vor einem Wohnblock im Hamburger Stadtteil Billstedt durch einen Messerstich in den Oberkörper getötet zu haben. Danach flüchtete er, eine Sofortfahndung blieb vergebens.

In der von dem Verdächtigen genutzten Wohnung im Stadtteil St. Georg seien bei der Festnahme außerdem Beweismittel beschlagnahmt worden, teilten die Beamten weiter mit. Die Ermittlungen zu dem Verbrechen dauerten an.

Der 17-Jährige flüchtete nach der Tat laut Polizei noch lebensgefährlich verletzt zu einer nahen Straße, wo Passanten auf ihn aufmerksam wurden. Rettungskräfte brachten ihn ein Krankenhaus, wo er später starb. Nach der Tat durchsuchten Spezialkräfte der Polizei zunächst auch eine Wohnung in der Nähe, stießen allerdings nicht auf einen Tatverdächtigen.

P.Barry--TNT

Empfohlen

Tennessee: US-Gericht setzt erste Hinrichtung einer Frau seit 200 Jahren aus

Aufschub in letzter Minute: Ein US-Bundesgericht hat am Mittwoch die Hinrichtung der ersten Frau im Bundesstaat Tennessee seit mehr als 200 Jahren kurzfristig ausgesetzt. Die verurteilte Mörderin Christa Pike sollte per Giftspritze hingerichtet werden.

Ärmelkanal-Unglück mit 31 Toten: Schleuser zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt

Knapp fünf Jahre nach einem Bootsunglück auf dem Ärmelkanal mit mindestens 31 Toten hat ein Gericht in Paris am Mittwoch 13 Männer zu Haftstrafen von bis zu zehn Jahren verurteilt. Sechs von ihnen wurden der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen. Einer der Angeklagten wurde freigesprochen. Das bislang größte bekannte Bootsunglück von Migranten auf dem Ärmelkanal sei eine "beispiellose Katastrophe, verursacht von einzelnen, die unter Missachtung von Menschenleben von Geldgier getrieben waren", hieß es in der Urteilsbegründung. Ein weiteres Verfahren gegen sieben französische Soldaten, die im Verdacht unterlassener Hilfeleistung stehen, läuft noch.

Milliardenklage nach abgesagter Übernahme von VW durch Porsche scheitert endgültig

17 Jahre nach der gescheiterten Übernahme von Volkswagen durch Porsche ist eine Musterklage von Anlegern gegen die Autobauer endgültig gescheitert. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte nach Angaben vom Mittwoch das Urteil des Oberlandesgerichts Celle, das Porsche 2022 Recht gegeben hatte. Es ging in dem Verfahren um die Frage, ob Porsche bei den Informationen für den Kapitalmarkt 2008 verwerflich handelte. (Az. II ZB 21/22)

Mehr als hundert Objekte durchsucht: Bundesweite Razzia in Reinigungsgewerbe

Bei einer großangelegten Razzia im Reinigungsgewerbe sind am Mittwoch mehr als hundert Wohnungen, Unterkünfte, Firmen und Hotels in ganz Deutschland durchsucht worden. Dabei wurden zehn Haftbefehle vollstreckt, wie das Hauptzollamt Berlin mitteilte. Außerdem wurde ein Großteil der zuvor angeordneten Vermögensarreste in einer Gesamthöhe von 106 Millionen Euro vollstreckt.

Textgröße ändern: