The National Times - Papst Franziskus fordert weltweites Verbot von Leihmutterschaft

Papst Franziskus fordert weltweites Verbot von Leihmutterschaft


Papst Franziskus fordert weltweites Verbot von Leihmutterschaft
Papst Franziskus fordert weltweites Verbot von Leihmutterschaft / Foto: © AFP/Archiv

Papst Franziskus hat in einer Ansprache zum neuen Jahr ein weltweites Verbot der Leihmutterschaft gefordert. Diese sei eine "schwere Verletzung der Würde der Frau und des Kindes", sagte der 87-Jährige am Montag vor Diplomaten im Vatikan. Ein Kind sei "immer ein Geschenk und niemals die Grundlage für einen Handelsvertrag", betonte der Pontifex. Er hoffe, dass sich die internationale Gemeinschaft dafür einsetze, "dass diese Praxis weltweit verboten wird".

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Der Weg zum Frieden verlange den Respekt vor dem Leben, sagte der Papst in seiner Ansprache, in der er auch zu einem Ende der weltweiten Konflikte aufrief. Dies beginne "mit dem Leben des ungeborenen Kindes im Mutterleib, das nicht unterdrückt oder zu einem Objekt des Handels gemacht werden darf", fügte er hinzu. Schon im Juni 2022 hatte Franziskus die Leihmutterschaft als eine "unmenschliche" Praxis bezeichnet.

In den meisten europäischen Ländern ist das Prinzip der Leihmutterschaft verboten. In einigen Ländern, wie Belgien, den Niederlanden, Großbritannien, Kanada, Brasilien und Kolumbien ist jedoch die sogenannte altruistische Leihmutterschaft, bei der eine Frau im Auftrag einer anderen Frau oder eines Paares ohne Bezahlung ein Baby zur Welt bringt, legal oder zumindest toleriert. Die kommerzielle Leihmutterschaft ist in einigen US-Bundesstaaten erlaubt.

V.Allen--TNT

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