The National Times - Lastwagenfahrer mit Schlaganfall auf Autobahn sorgt für internationalen Einsatz

Lastwagenfahrer mit Schlaganfall auf Autobahn sorgt für internationalen Einsatz


Lastwagenfahrer mit Schlaganfall auf Autobahn sorgt für internationalen Einsatz
Lastwagenfahrer mit Schlaganfall auf Autobahn sorgt für internationalen Einsatz / Foto: © AFP/Archiv

Ein Lastwagenfahrer, der auf einer hessischen Autobahn einen Schlaganfall erlitt, hat zu einem internationalen Einsatz von Feuerwehr und Polizei geführt. Gemeldet hatte den Vorfall ein englischsprachiger Mann, teilte die Feuerwehr im Rheingau-Taunus-Kreis am Freitag mit. Dieser antwortete am späten Donnerstagabend anschließend jedoch nicht mehr. Weil er nicht über das deutsche Mobilfunknetz anrief, konnte er nicht genau geortet werden.

Textgröße ändern:

Wenig später wählte ein Mann aus Rumänien den Notruf, aufgrund einer Sprachbarriere konnte auch dabei der Einsatzort nicht eingegrenzt werden. Ein Lastwagenfahrer erreichte allerdings über das fahrzeugeigene Notrufsystem eine Rettungsleitstelle in Großbritannien. Dort konnte der Standort über GPS ermittelt werden.

Die britische Leitstelle rief daraufhin die Rettungsleitstelle in Köln an. Nach Angaben der Feuerwehr vermutlich deshalb, weil die Einsatzstelle die A3 zwischen Köln und Frankfurt war. Die Einsatzkräfte in Köln konnten den Notruf schließlich an die zuständige Leitstelle im hessischen Rheingau-Taunus-Kreis weiterleiten. Von dort aus wurde ein Rettungswagen losgeschickt.

Der 37 Jahre alte Fahrer wurde aus seiner Kabine gerettet. Rund eine Stunde nach dem ersten Notruf war der Mann im Krankenhaus.

ald pw

T.Bennett--TNT

Empfohlen

Tennessee: US-Gericht setzt erste Hinrichtung einer Frau seit 200 Jahren aus

Aufschub in letzter Minute: Ein US-Bundesgericht hat am Mittwoch die Hinrichtung der ersten Frau im Bundesstaat Tennessee seit mehr als 200 Jahren kurzfristig ausgesetzt. Die verurteilte Mörderin Christa Pike sollte per Giftspritze hingerichtet werden.

Ärmelkanal-Unglück mit 31 Toten: Schleuser zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt

Knapp fünf Jahre nach einem Bootsunglück auf dem Ärmelkanal mit mindestens 31 Toten hat ein Gericht in Paris am Mittwoch 13 Männer zu Haftstrafen von bis zu zehn Jahren verurteilt. Sechs von ihnen wurden der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen. Einer der Angeklagten wurde freigesprochen. Das bislang größte bekannte Bootsunglück von Migranten auf dem Ärmelkanal sei eine "beispiellose Katastrophe, verursacht von einzelnen, die unter Missachtung von Menschenleben von Geldgier getrieben waren", hieß es in der Urteilsbegründung. Ein weiteres Verfahren gegen sieben französische Soldaten, die im Verdacht unterlassener Hilfeleistung stehen, läuft noch.

Milliardenklage nach abgesagter Übernahme von VW durch Porsche scheitert endgültig

17 Jahre nach der gescheiterten Übernahme von Volkswagen durch Porsche ist eine Musterklage von Anlegern gegen die Autobauer endgültig gescheitert. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte nach Angaben vom Mittwoch das Urteil des Oberlandesgerichts Celle, das Porsche 2022 Recht gegeben hatte. Es ging in dem Verfahren um die Frage, ob Porsche bei den Informationen für den Kapitalmarkt 2008 verwerflich handelte. (Az. II ZB 21/22)

Mehr als hundert Objekte durchsucht: Bundesweite Razzia in Reinigungsgewerbe

Bei einer großangelegten Razzia im Reinigungsgewerbe sind am Mittwoch mehr als hundert Wohnungen, Unterkünfte, Firmen und Hotels in ganz Deutschland durchsucht worden. Dabei wurden zehn Haftbefehle vollstreckt, wie das Hauptzollamt Berlin mitteilte. Außerdem wurde ein Großteil der zuvor angeordneten Vermögensarreste in einer Gesamthöhe von 106 Millionen Euro vollstreckt.

Textgröße ändern: