The National Times - Nur ein Drittel der Menschen in zweiter Lebenshälfte mit Testament

Nur ein Drittel der Menschen in zweiter Lebenshälfte mit Testament


Nur ein Drittel der Menschen in zweiter Lebenshälfte mit Testament
Nur ein Drittel der Menschen in zweiter Lebenshälfte mit Testament / Foto: © AFP/Archiv

Nur ein Drittel der Menschen in der zweiten Lebenshälfte hat ein Testament. Lediglich 37,3 Prozent der über 46-Jährigen haben laut einer Befragung entsprechend vorgesorgt, wie das Deutsche Zentrum für Altersfragen am Montag in Berlin mitteilte. Unverheiratete kümmern sich dabei noch seltener um die Nachlassregelung als Verheiratete.

Textgröße ändern:

Während 41,5 Prozent der Verheirateten ein Testament verfasst haben, sind dies bei den Unverheirateten nur 27,1 Prozent und bei Menschen ohne Partner 27,5 Prozent. Die recht hohe Quote unter den Verheirateten führen die Experten unter anderem darauf zurück, dass sich Ehepaare häufig, abweichend von der gesetzlichen Erbfolge, auf ein sogenanntes Berliner Testament verständigen. Dieses schreibt fest, dass das Vermögen zunächst alleinig an den überlebenden Ehepartner geht und Kinder erst nach dem Tod des zweiten Elternteils erben.

Bei nicht verheirateten Paaren ohne Testament wird im Todesfall der noch lebende Partner in der gesetzlichen Erbfolge nicht berücksichtigt, selbst wenn eine langjährige Partnerschaft bestand. Die Daten stammen aus dem Deutschen Alterssurvey, eine Befragung von Menschen in der zweiten Lebenshälfte.

D.Kelly--TNT

Empfohlen

Tennessee: US-Gericht setzt erste Hinrichtung einer Frau seit 200 Jahren aus

Aufschub in letzter Minute: Ein US-Bundesgericht hat am Mittwoch die Hinrichtung der ersten Frau im Bundesstaat Tennessee seit mehr als 200 Jahren kurzfristig ausgesetzt. Die verurteilte Mörderin Christa Pike sollte per Giftspritze hingerichtet werden.

Ärmelkanal-Unglück mit 31 Toten: Schleuser zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt

Knapp fünf Jahre nach einem Bootsunglück auf dem Ärmelkanal mit mindestens 31 Toten hat ein Gericht in Paris am Mittwoch 13 Männer zu Haftstrafen von bis zu zehn Jahren verurteilt. Sechs von ihnen wurden der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen. Einer der Angeklagten wurde freigesprochen. Das bislang größte bekannte Bootsunglück von Migranten auf dem Ärmelkanal sei eine "beispiellose Katastrophe, verursacht von einzelnen, die unter Missachtung von Menschenleben von Geldgier getrieben waren", hieß es in der Urteilsbegründung. Ein weiteres Verfahren gegen sieben französische Soldaten, die im Verdacht unterlassener Hilfeleistung stehen, läuft noch.

Milliardenklage nach abgesagter Übernahme von VW durch Porsche scheitert endgültig

17 Jahre nach der gescheiterten Übernahme von Volkswagen durch Porsche ist eine Musterklage von Anlegern gegen die Autobauer endgültig gescheitert. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte nach Angaben vom Mittwoch das Urteil des Oberlandesgerichts Celle, das Porsche 2022 Recht gegeben hatte. Es ging in dem Verfahren um die Frage, ob Porsche bei den Informationen für den Kapitalmarkt 2008 verwerflich handelte. (Az. II ZB 21/22)

Mehr als hundert Objekte durchsucht: Bundesweite Razzia in Reinigungsgewerbe

Bei einer großangelegten Razzia im Reinigungsgewerbe sind am Mittwoch mehr als hundert Wohnungen, Unterkünfte, Firmen und Hotels in ganz Deutschland durchsucht worden. Dabei wurden zehn Haftbefehle vollstreckt, wie das Hauptzollamt Berlin mitteilte. Außerdem wurde ein Großteil der zuvor angeordneten Vermögensarreste in einer Gesamthöhe von 106 Millionen Euro vollstreckt.

Textgröße ändern: