The National Times - Angeklagter im Prozess um Tötung von Tankstellenmitarbeiter gesteht Vorwürfe

Angeklagter im Prozess um Tötung von Tankstellenmitarbeiter gesteht Vorwürfe


Angeklagter im Prozess um Tötung von Tankstellenmitarbeiter gesteht Vorwürfe
Angeklagter im Prozess um Tötung von Tankstellenmitarbeiter gesteht Vorwürfe

Im Prozess um die Tötung eines Tankstellenmitarbeiters im Streit um die Maskenpflicht hat der Angeklagte die Vorwürfe eingeräumt. "Ich bereue meine Taten und schäme mich", ließ Mario N. am Freitag vor dem Landgericht Bad Kreuznach über seinen Anwalt erklären. In der Einlassung entschuldigte er sich auch bei der Familie des Opfers.

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Er sei selbst über die Tat erschrocken und habe Schuldgefühle. "So weit hätte es niemals kommen dürfen", hieß es in der von seinem Verteidiger verlesenen Erklärung des 50-Jährigen weiter. Die Anklage wirft N. neben Mord aus Heimtücke an den 20-jährigen Tankstellenmitarbeiter und niedrigen Beweggründen das unerlaubte Führen der Tatwaffe und den unerlaubten Besitz einer weiteren Schusswaffe vor.

Laut Erklärung seines Verteidigers stritt sich N. am 18. September beim Bezahlen an einer Tankstelle in Idar-Oberstein mit dem 20 Jahre alten Kassierer Alex W. um die Maskenpflicht. Er verließ die Tankstelle demnach ohne die Ware. Zu Hause habe er sich immer mehr über die Situation in der Tankstelle geärgert und beschlossen, die Sache nicht auf sich beruhen zu lassen.

Rund anderthalb Stunden nach seinem ersten Besuch im Geschäft kehrte der N. laut Anklage mit Maske zurück. N. zog sie demnach an der Kasse herunter, um eine Reaktion W.s zu provozieren. Es kam zu einem kurzen Wortwechsel, in dem er dazu aufgefordert wurde, die Maske wieder aufzusetzen. Daraufhin schoss der 50-Jährige dem 20-Jährigen aus kurzer Distanz ins Gesicht.

S.O'brien--TNT

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