The National Times - Täter flüchtet nach Geldautomatensprengung und wird bei Unfall schwer verletzt

Täter flüchtet nach Geldautomatensprengung und wird bei Unfall schwer verletzt


Täter flüchtet nach Geldautomatensprengung und wird bei Unfall schwer verletzt
Täter flüchtet nach Geldautomatensprengung und wird bei Unfall schwer verletzt / Foto: © AFP/Archiv

Nach der Sprengung eines Geldautomaten im baden-württembergischen Wiernsheim ist einer der mutmaßlichen Täter auf der Flucht vor der Polizei bei einem Autounfall schwer verletzt worden. Zwei weitere Tatverdächtige - zwei 21-Jährige aus den Niederlanden - wurden festgenommen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Demnach sprengten die drei Männer den Automaten am frühen Morgen und flohen dann in einem VW Golf. Die Polizei nahm die Verfolgung auf.

Textgröße ändern:

Der Fahrer des Fluchtautos rammte bei der Verfolgungsjagd einen Streifenwagen, konnte aber weiterfahren. Die Polizisten stoppten das Auto dann aber auf dem Rastplatz Bauernwald an der A6 in Richtung Nürnberg. Die beiden Niederländer flohen zu Fuß weiter und wurden kurz darauf festgenommen.

Der Fahrer des Wagens fuhr als Geisterfahrer zurück auf die Autobahn und stieß dort frontal mit einem Kleintransporter zusammen. Bei diesem Unfall wurden er und zwei Männer im Transporter schwer verletzt. Die Autobahn wurde gesperrt - auch, weil die Polizei Sprengstoff im Fluchtauto fand. Ein Entschärfungsdienst musste den Sprengstoff bergen und unschädlich machen.

L.Graham--TNT

Empfohlen

14 Festnahmen und 50 Millionen beschlagnahmt: Razzia gegen Banden

Im Kampf gegen die Organisierte Kriminalität und Rockerbanden sind am Mittwoch mehr als tausend Einsatzkräfte gegen ein deutschland- und europaweit tätiges kriminelles Netzwerk vorgegangen. Bei den Razzien gegen insgesamt 71 Beschuldigte sollten 14 Haftbefehle vollstreckt und fast 50 Millionen Euro beschlagnahmt werden, teilte die federführende Staatsanwaltschaft Duisburg mit.

US-Justiz erhebt Anklage gegen von ICE-Mitarbeitern angeschossenen Venezolaner

Die US-Justiz hat Anklage gegen einen Venezolaner erhoben, der im Bundesstaat Texas von einem Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde ICE angeschossen worden war. Wie das US-Justizministerium am Dienstag mitteilte, werden dem Mann Körperverletzung und weitere Straftaten zur Last gelegt. Bei einer Verurteilung drohen ihm 20 Jahre Haft.

Urteil gegen deutsche Person Maja T. in Berufungsverfahren in Ungarn erwartet

In Budapest soll am Mittwoch ein Urteil im Berufungsverfahren gegen die deutsche Person Maja T. fallen, die im Februar zu acht Jahren Haft verurteilt worden war. Ein Gericht befand T. für schuldig, die Teilnehmer eines rechtsextremen Aufmarsches in Budapest im Februar 2023 gemeinsam mit weiteren Linksextremisten angegriffen zu haben. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung legten Berufung ein.

Frankreich: 440 Festnahmen und 31 Verletzte bei Schülerprotesten

Bei den teils gewaltsamen Schülerprotesten in Frankreich sind am Dienstag nach Angaben der Regierung 440 Menschen festgenommen worden, überwiegend Minderjährige. Das Bildungsministerium meldete zugleich 31 Verletzte unter Schülern und Beschäftigten. Mindestens zehn Beschäftigte des Bildungswesens seien verletzt worden, erklärte Bildungsminister Édouard Geffray.

Textgröße ändern: