The National Times - Urkundenfälschung bringt Mindener Polizei zu Cannabisplantage

Urkundenfälschung bringt Mindener Polizei zu Cannabisplantage


Urkundenfälschung bringt Mindener Polizei zu Cannabisplantage
Urkundenfälschung bringt Mindener Polizei zu Cannabisplantage / Foto: © AFP/Archiv

Eine Durchsuchung wegen Urkundenfälschung hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen auf die Spur einer größeren Cannabisplantage gebracht. Rund 1300 Pflanzen entdeckten die Beamten während der Durchsuchung in einem Haus in Minden, wie die örtliche Polizei am Freitag berichtete. Ein 31-Jähriger und eine 25-Jährige wurden vorläufig festgenommen.

Textgröße ändern:

Die Beamten vollstreckten demnach einen Durchsuchungsbeschluss des Bochumer Amtsgerichts wegen Urkundenfälschung in dem Haus. Bei dem mehrstündigen Einsatz am Donnerstag stießen sie im Dach- und Erdgeschoss dann auf die zweigeteilte professionelle Plantage.

Pflanzen und Equipment wurden beschlagnahmt. Der 31-jährige Bewohner wurde am Freitag einem Haftrichter vorgeführt. Die 25-Jährige wurde mangels Haftgründen aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen. Die Ermittlungen dauerten an.

P.Jones--TNT

Empfohlen

14 Festnahmen und 50 Millionen beschlagnahmt: Razzia gegen Banden

Im Kampf gegen die Organisierte Kriminalität und Rockerbanden sind am Mittwoch mehr als tausend Einsatzkräfte gegen ein deutschland- und europaweit tätiges kriminelles Netzwerk vorgegangen. Bei den Razzien gegen insgesamt 71 Beschuldigte sollten 14 Haftbefehle vollstreckt und fast 50 Millionen Euro beschlagnahmt werden, teilte die federführende Staatsanwaltschaft Duisburg mit.

US-Justiz erhebt Anklage gegen von ICE-Mitarbeitern angeschossenen Venezolaner

Die US-Justiz hat Anklage gegen einen Venezolaner erhoben, der im Bundesstaat Texas von einem Mitarbeiter der Einwanderungsbehörde ICE angeschossen worden war. Wie das US-Justizministerium am Dienstag mitteilte, werden dem Mann Körperverletzung und weitere Straftaten zur Last gelegt. Bei einer Verurteilung drohen ihm 20 Jahre Haft.

Urteil gegen deutsche Person Maja T. in Berufungsverfahren in Ungarn erwartet

In Budapest soll am Mittwoch ein Urteil im Berufungsverfahren gegen die deutsche Person Maja T. fallen, die im Februar zu acht Jahren Haft verurteilt worden war. Ein Gericht befand T. für schuldig, die Teilnehmer eines rechtsextremen Aufmarsches in Budapest im Februar 2023 gemeinsam mit weiteren Linksextremisten angegriffen zu haben. Sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Verteidigung legten Berufung ein.

Frankreich: 440 Festnahmen und 31 Verletzte bei Schülerprotesten

Bei den teils gewaltsamen Schülerprotesten in Frankreich sind am Dienstag nach Angaben der Regierung 440 Menschen festgenommen worden, überwiegend Minderjährige. Das Bildungsministerium meldete zugleich 31 Verletzte unter Schülern und Beschäftigten. Mindestens zehn Beschäftigte des Bildungswesens seien verletzt worden, erklärte Bildungsminister Édouard Geffray.

Textgröße ändern: