The National Times - Gewinn bei Onlinecasino aus Malta kann nicht in Deutschland eingeklagt werden

Gewinn bei Onlinecasino aus Malta kann nicht in Deutschland eingeklagt werden


Gewinn bei Onlinecasino aus Malta kann nicht in Deutschland eingeklagt werden
Gewinn bei Onlinecasino aus Malta kann nicht in Deutschland eingeklagt werden

Ein Rheinland-Pfälzer, der 40.000 Euro bei einem Onlinecasino mit Sitz in Malta gewann, kann das Geld nicht in Deutschland einklagen. Bei nicht lizensierten Glücksspielen gebe es keinen Anspruch auf Auszahlung, erklärte das Landgericht in Frankenthal am Donnerstag. Auch wenn das Casino in Malta sitze, sei deutsches Recht anzuwenden.

Textgröße ändern:

Der Spieler könne aber die Rückzahlung seines Einsatzes von 5000 Euro verlangen, denn der unerlaubte Glücksspielvertrag sei nichtig. Möglicherweise könne er auch noch vor maltesischen Gerichten klagen. Der Spieler war mit der Entscheidung offenbar nicht einverstanden: Er legte Berufung beim Oberlandesgericht in Zweibrücken ein, wie das Gericht weiter mitteilte.

L.Johnson--TNT

Empfohlen

Rhein-Niedrigwasser errreicht in Köln neuen Tiefststand

Das Niedrigwasser am Rhein hat am Samstagmorgen in Köln einen neuen Tiefststand erreicht. Mit nur noch 68 Zentimeter wurde dort der bisherige Rekordwert aus dem Jahr 2018 unterschritten. Im Tagesverlauf wurde nach Regenfällen allerdings wieder ein leichter Anstieg erwartet.

Miersch offen für Präventivhaft für "Gefährder"

SPD-Fraktionschef Matthias Miersch zeigt sich grundsätzlich offen für eine Präventivhaft für sogenannte "Gefährder". "Wir müssen gemeinsam mit den Bundesländern darüber sprechen, ob wir eine einheitliche Regelung und einen bundesgesetzlichen Rahmen finden, um Gefährder in Präventivhaft nehmen zu können", sagte Miersch den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Samstag. Vor allem drang der SPD-Politiker aber auf einen besseren Informationsaustausch zwischen den Sicherheitsbehörden.

Lawine in Pakistan: Suche nach Vermissten geht weiter - darunter Bergsteiger Purja

Nach einem Lawinenabgang im Norden Pakistans, bei dem mutmaßlich auch der bekannte nepalesisch-britische Bergsteiger Nirmal Purja verschüttet wurde, haben Rettungskräfte die Suche nach den vermissten Mitgliedern einer internationalen Bergsteigergruppe fortgesetzt. Die Regionalregierung von Gilgit-Baltistan teilte am Freitagabend mit, bislang seien drei Tote geborgen worden. Die Polizei hatte zuvor von vier geborgenen Leichen gesprochen.

Mann in Sächsischer Schweiz bei Unwetter von Baum erschlagen

Im Nationalpark Sächsische Schweiz ist am Freitagabend ein 28-jähriger Mann bei einem Unwetter von einem Baum erschlagen worden. Wie ein Sprecher der Polizeidirektion Dresden am Samstag auf Anfrage mitteilte, wurden 13 weitere Menschen verletzt. Zu dieser Zeit gab es in dem Gebiet ein schweres Gewitter.

Textgröße ändern: