The National Times - Zerstückelter Toter von Greifswald identifiziert: Opfer kannte Tatverdächtige

Zerstückelter Toter von Greifswald identifiziert: Opfer kannte Tatverdächtige


Zerstückelter Toter von Greifswald identifiziert: Opfer kannte Tatverdächtige
Zerstückelter Toter von Greifswald identifiziert: Opfer kannte Tatverdächtige / Foto: © AFP/Archiv

Der in einer Wohnung in Greifswald gefundene zerstückelte Tote ist identifiziert worden. Es handelt sich um einen 38-jährigen Mann aus Greifswald, wie die Polizei am Donnerstag in der Stadt in Mecklenburg-Vorpommern erklärte. Dies habe ein DNA-Abgleich ergeben. Der Mann sei mutmaßlich ein Bekannter der beiden Tatverdächtigen gewesen.

Textgröße ändern:

Gegen die 27 und 28 Jahre alten Männer wird wegen des Verdachts des Totschlags ermittelt. Beide sitzen in Untersuchungshaft. Was sich in der Wohnung abspielte und wodurch der 38-Jährige genau zu Tode kam, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.

Die Polizei hatte am Samstagabend von zwei Bekannten der Tatverdächtigen einen Hinweis bekommen. Diese waren nach eigenen Angaben gebeten worden, beim Abtransport des Getöteten zu helfen. Stattdessen alarmierten sie die Polizei.

Einer der Tatverdächtigen wurde noch in der Wohnung festgenommen. Der andere flüchtete zunächst, stellte sich am Sonntag aber auf einer Wache. Die beiden sind demnach "vielfach unter anderem wegen Rohheitsdelikten bei der Polizei bekannt".

T.Ward--TNT

Empfohlen

Frankreich: 440 Festnahmen und 31 Verletzte bei Schülerprotesten

Bei den teils gewaltsamen Schülerprotesten in Frankreich sind am Dienstag nach Angaben der Regierung 440 Menschen festgenommen worden, überwiegend Minderjährige. Das Bildungsministerium meldete zugleich 31 Verletzte unter Schülern und Beschäftigten. Mindestens zehn Beschäftigte des Bildungswesens seien verletzt worden, erklärte Bildungsminister Édouard Geffray.

Proteste gegen Sparpläne und Missstände an Schulen erschüttern Frankreich

Wenige Tage vor der geplanten Vorstellung des Haushaltsplans mit milliardenschweren Einsparungen haben in Frankreich tausende Menschen für höhere Löhne im öffentlichen Dienst demonstriert. Der Gewerkschaftsbund gab die Zahl der landesweit Protestierenden am Dienstag mit mehr als 300.000 an; die Regierung ging von rund 200.000 Teilnehmern aus. Unabhängig davon erschütterten teils gewaltsame Schülerproteste das Land, bei denen Schulen blockiert und Polizisten attackiert wurden.

AfD muss Bundesgeschäftsstelle räumen - noch keine neuen Räume

Die AfD muss ihre Bundesgeschäftsstelle in Berlin räumen - hat aber noch kein neues Büro. Ein Großteil der aktuellen Räume muss nach einem Urteil des Berliner Landgerichts vom vergangenen Jahr bis Mittwoch geräumt werden, wie ein Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Eine neue Immobilie sei aber noch nicht gefunden. Mitarbeitende müssten deshalb von zuhause aus arbeiten.

Proteste an französischen Schulen weiten sich aus - Lehrer streiken

In Frankreich haben sich teils gewaltsame Schülerproteste gegen schlecht ausgestattete Gebäude und zu lange Schultage ausgeweitet. Bei Unruhen an etwa 340 Schulen im ganzen Land wurden zehn Menschen verletzt, wie das Bildungsministerium am Dienstag mitteilte. Etwa 40 Schulen wurden blockiert, die Polizei nahm 40 Menschen in Gewahrsam. Die Bewegung war vor einigen Tagen im Großraum Paris entstanden und hatte sich auf andere Landesteile ausgebreitet.

Textgröße ändern: