The National Times - Prozess um mit Schrotflinte erschossenen 17-Jährigen in Saarbrücken begonnen

Prozess um mit Schrotflinte erschossenen 17-Jährigen in Saarbrücken begonnen


Prozess um mit Schrotflinte erschossenen 17-Jährigen in Saarbrücken begonnen
Prozess um mit Schrotflinte erschossenen 17-Jährigen in Saarbrücken begonnen / Foto: © AFP/Archiv

Vor dem Landgericht Saarbrücken hat am Mittwoch ein Prozess um einen mit einer Schrotflinte erschossenen 17-Jährigen begonnen. Angeklagt ist ein 18-Jähriger, er muss sich wegen des Vorwurfs des Totschlags vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Heranwachsenden vor, den Jugendlichen im Mai in einem Keller in Schiffweiler erschossen zu haben.

Textgröße ändern:

Täter und Opfer sollen sich laut Anklage mit einem weiteren Jugendlichen in dem Haus getroffen haben. Der 18-Jährige soll mit der Flinte gespielt und sie beladen haben. Anschließend habe das Opfer den Lauf in den Mund genommen und den 18-Jährigen zum Schießen aufgefordert.

Der 18-Jährige soll abgedrückt haben, obwohl er gewusst habe, dass die Aufforderung nicht ernst gemeint gewesen sei. Bis Mitte November sind noch vier weitere Verhandlungstermine angesetzt.

R.T.Gilbert--TNT

Empfohlen

Frankreich: 440 Festnahmen und 31 Verletzte bei Schülerprotesten

Bei den teils gewaltsamen Schülerprotesten in Frankreich sind am Dienstag nach Angaben der Regierung 440 Menschen festgenommen worden, überwiegend Minderjährige. Das Bildungsministerium meldete zugleich 31 Verletzte unter Schülern und Beschäftigten. Mindestens zehn Beschäftigte des Bildungswesens seien verletzt worden, erklärte Bildungsminister Édouard Geffray.

Proteste gegen Sparpläne und Missstände an Schulen erschüttern Frankreich

Wenige Tage vor der geplanten Vorstellung des Haushaltsplans mit milliardenschweren Einsparungen haben in Frankreich tausende Menschen für höhere Löhne im öffentlichen Dienst demonstriert. Der Gewerkschaftsbund gab die Zahl der landesweit Protestierenden am Dienstag mit mehr als 300.000 an; die Regierung ging von rund 200.000 Teilnehmern aus. Unabhängig davon erschütterten teils gewaltsame Schülerproteste das Land, bei denen Schulen blockiert und Polizisten attackiert wurden.

AfD muss Bundesgeschäftsstelle räumen - noch keine neuen Räume

Die AfD muss ihre Bundesgeschäftsstelle in Berlin räumen - hat aber noch kein neues Büro. Ein Großteil der aktuellen Räume muss nach einem Urteil des Berliner Landgerichts vom vergangenen Jahr bis Mittwoch geräumt werden, wie ein Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Eine neue Immobilie sei aber noch nicht gefunden. Mitarbeitende müssten deshalb von zuhause aus arbeiten.

Proteste an französischen Schulen weiten sich aus - Lehrer streiken

In Frankreich haben sich teils gewaltsame Schülerproteste gegen schlecht ausgestattete Gebäude und zu lange Schultage ausgeweitet. Bei Unruhen an etwa 340 Schulen im ganzen Land wurden zehn Menschen verletzt, wie das Bildungsministerium am Dienstag mitteilte. Etwa 40 Schulen wurden blockiert, die Polizei nahm 40 Menschen in Gewahrsam. Die Bewegung war vor einigen Tagen im Großraum Paris entstanden und hatte sich auf andere Landesteile ausgebreitet.

Textgröße ändern: