The National Times - Steinmeier ruft zu Spenden für Welthungerhilfe auf

Steinmeier ruft zu Spenden für Welthungerhilfe auf


Steinmeier ruft zu Spenden für Welthungerhilfe auf
Steinmeier ruft zu Spenden für Welthungerhilfe auf / Foto: © AFP

Anlässlich der Woche der Welthungerhilfe ruft Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Deutschen zu Spenden auf. In einer Ansprache, die am Sonntagabend in der ARD und im ZDF ausgestrahlt werden sollte, sagte er laut Redetext, noch immer hungerten weltweit 735 Millionen Menschen, dabei seien Kinder und Jugendliche die Hauptbetroffenen. "Der Klimawandel verschärft die Lage dramatisch", fuhr Steinmeier fort.

Textgröße ändern:

"Unterstützen Sie auch in diesem Jahr die Welthungerhilfe", sagte Steinmeier weiter, das sei seine Bitte an die Mitbürgerinnen und Mitbürger. Er lobte Projekte der Welthungerhilfe wie etwa die Green Colleges, das sind Ausbildungszentren für nachhaltige Berufe in Uganda. Dort lernten Jugendliche, "wie ökologischer Anbau funktioniert, wie man Energiesparöfen baut oder Solarmodule zusammenschraubt", sagte Steinmeier.

"Indem die jungen Menschen natürliche Ressourcen nachhaltig nutzen, haben sie die Chance auf ein eigenes Einkommen", fuhr der Bundespräsident in seiner Ansprache fort. "Indem sie den Klimawandel bekämpfen, bekämpfen sie auch Armut und Hunger." Steinmeier ist Schirmherr der Welthungerhilfe.

L.A.Adams--TNT

Empfohlen

Frankreich: 440 Festnahmen und 31 Verletzte bei Schülerprotesten

Bei den teils gewaltsamen Schülerprotesten in Frankreich sind am Dienstag nach Angaben der Regierung 440 Menschen festgenommen worden, überwiegend Minderjährige. Das Bildungsministerium meldete zugleich 31 Verletzte unter Schülern und Beschäftigten. Mindestens zehn Beschäftigte des Bildungswesens seien verletzt worden, erklärte Bildungsminister Édouard Geffray.

Proteste gegen Sparpläne und Missstände an Schulen erschüttern Frankreich

Wenige Tage vor der geplanten Vorstellung des Haushaltsplans mit milliardenschweren Einsparungen haben in Frankreich tausende Menschen für höhere Löhne im öffentlichen Dienst demonstriert. Der Gewerkschaftsbund gab die Zahl der landesweit Protestierenden am Dienstag mit mehr als 300.000 an; die Regierung ging von rund 200.000 Teilnehmern aus. Unabhängig davon erschütterten teils gewaltsame Schülerproteste das Land, bei denen Schulen blockiert und Polizisten attackiert wurden.

AfD muss Bundesgeschäftsstelle räumen - noch keine neuen Räume

Die AfD muss ihre Bundesgeschäftsstelle in Berlin räumen - hat aber noch kein neues Büro. Ein Großteil der aktuellen Räume muss nach einem Urteil des Berliner Landgerichts vom vergangenen Jahr bis Mittwoch geräumt werden, wie ein Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Eine neue Immobilie sei aber noch nicht gefunden. Mitarbeitende müssten deshalb von zuhause aus arbeiten.

Proteste an französischen Schulen weiten sich aus - Lehrer streiken

In Frankreich haben sich teils gewaltsame Schülerproteste gegen schlecht ausgestattete Gebäude und zu lange Schultage ausgeweitet. Bei Unruhen an etwa 340 Schulen im ganzen Land wurden zehn Menschen verletzt, wie das Bildungsministerium am Dienstag mitteilte. Etwa 40 Schulen wurden blockiert, die Polizei nahm 40 Menschen in Gewahrsam. Die Bewegung war vor einigen Tagen im Großraum Paris entstanden und hatte sich auf andere Landesteile ausgebreitet.

Textgröße ändern: