The National Times - Nach Steinwurf auf Moschee in Nordrhein-Westfalen stellen sich zwei Verdächtige

Nach Steinwurf auf Moschee in Nordrhein-Westfalen stellen sich zwei Verdächtige


Nach Steinwurf auf Moschee in Nordrhein-Westfalen stellen sich zwei Verdächtige
Nach Steinwurf auf Moschee in Nordrhein-Westfalen stellen sich zwei Verdächtige / Foto: © AFP/Archiv

Mit einem Stein ist die Glasscheibe einer Moschee des türkischen Moscheeverbands Ditib in Siegburg in Nordrhein-Westfalen eingeworfen worden. Wie die Polizei in Bonn am Montag berichtete, stellten sich zwei Verdächtige am Samstagabend - einen knappen Tag nach der Tat - der Bundespolizei am Berliner Hauptbahnhof. Sie gaben demnach an, für die Beschädigung verantwortlich zu sein.

Textgröße ändern:

Die beiden Männer im Alter von 23 und 26 Jahren seien dann vernommen worden. Zudem wurde ein Smartphone beschlagnahmt. Beide sind den Angaben zufolge auf freiem Fuß. Wie die Polizei Bonn weiter mitteilte, gibt es derzeit keine konkreten Hinweise auf die weiteren Beteiligten.

Nach aktuellem Ermittlungsstand sei in der Nacht zu Samstag ein mit vier Menschen besetztes Auto zu der Moschee gefahren. Drei Insassen seien zu dem Gebäude gegangen, zwei von ihnen hätten schließlich die Scheibe eingeworfen.

Auf einem Stein am Tatort habe ein Aufkleber mit Hinweis auf eine Organisation aus dem rechten Spektrum geklebt. Der Staatsschutz der Bonner Polizei ermittelt in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft weiter.

P.Sinclair--TNT

Empfohlen

Frankreich: 440 Festnahmen und 31 Verletzte bei Schülerprotesten

Bei den teils gewaltsamen Schülerprotesten in Frankreich sind am Dienstag nach Angaben der Regierung 440 Menschen festgenommen worden, überwiegend Minderjährige. Das Bildungsministerium meldete zugleich 31 Verletzte unter Schülern und Beschäftigten. Mindestens zehn Beschäftigte des Bildungswesens seien verletzt worden, erklärte Bildungsminister Édouard Geffray.

Proteste gegen Sparpläne und Missstände an Schulen erschüttern Frankreich

Wenige Tage vor der geplanten Vorstellung des Haushaltsplans mit milliardenschweren Einsparungen haben in Frankreich tausende Menschen für höhere Löhne im öffentlichen Dienst demonstriert. Der Gewerkschaftsbund gab die Zahl der landesweit Protestierenden am Dienstag mit mehr als 300.000 an; die Regierung ging von rund 200.000 Teilnehmern aus. Unabhängig davon erschütterten teils gewaltsame Schülerproteste das Land, bei denen Schulen blockiert und Polizisten attackiert wurden.

AfD muss Bundesgeschäftsstelle räumen - noch keine neuen Räume

Die AfD muss ihre Bundesgeschäftsstelle in Berlin räumen - hat aber noch kein neues Büro. Ein Großteil der aktuellen Räume muss nach einem Urteil des Berliner Landgerichts vom vergangenen Jahr bis Mittwoch geräumt werden, wie ein Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Eine neue Immobilie sei aber noch nicht gefunden. Mitarbeitende müssten deshalb von zuhause aus arbeiten.

Proteste an französischen Schulen weiten sich aus - Lehrer streiken

In Frankreich haben sich teils gewaltsame Schülerproteste gegen schlecht ausgestattete Gebäude und zu lange Schultage ausgeweitet. Bei Unruhen an etwa 340 Schulen im ganzen Land wurden zehn Menschen verletzt, wie das Bildungsministerium am Dienstag mitteilte. Etwa 40 Schulen wurden blockiert, die Polizei nahm 40 Menschen in Gewahrsam. Die Bewegung war vor einigen Tagen im Großraum Paris entstanden und hatte sich auf andere Landesteile ausgebreitet.

Textgröße ändern: