The National Times - Prozess gegen Banker nach Kundenbetrug um 850.000 Euro in Bonn begonnen

Prozess gegen Banker nach Kundenbetrug um 850.000 Euro in Bonn begonnen


Prozess gegen Banker nach Kundenbetrug um 850.000 Euro in Bonn begonnen
Prozess gegen Banker nach Kundenbetrug um 850.000 Euro in Bonn begonnen / Foto: © AFP/Archiv

Weil er Bankkunden um rund 850.000 Euro betrogen haben soll, muss sich ein 31-jähriger Banker seit Freitag vor dem Landgericht Bonn verantworten. Zum Auftakt wurde einer Gerichtssprecherin zufolge die Anklage verlesen. Dem Mann aus Troisdorf bei Bonn werden demnach insgesamt 22 Fälle der Untreue und des Betrugs vorgeworfen.

Textgröße ändern:

Laut Anklage soll der Privatkundenberater 2018 mehrere höhere Geldbeträge von Kundenkonten abgezweigt haben. Es habe sich sowohl um Überweisungen als auch um Barauszahlungen gehandelt. Es ging demnach um Einzelbeträge in Höhe von teils mehreren zehntausend Euro. Erste Zeugen sollen der Sprecherin zufolge am Mittwoch vernommen werden. Ein Urteil könnte am 23. Oktober fallen.

P.Sinclair--TNT

Empfohlen

Frankreich: 440 Festnahmen und 31 Verletzte bei Schülerprotesten

Bei den teils gewaltsamen Schülerprotesten in Frankreich sind am Dienstag nach Angaben der Regierung 440 Menschen festgenommen worden, überwiegend Minderjährige. Das Bildungsministerium meldete zugleich 31 Verletzte unter Schülern und Beschäftigten. Mindestens zehn Beschäftigte des Bildungswesens seien verletzt worden, erklärte Bildungsminister Édouard Geffray.

Proteste gegen Sparpläne und Missstände an Schulen erschüttern Frankreich

Wenige Tage vor der geplanten Vorstellung des Haushaltsplans mit milliardenschweren Einsparungen haben in Frankreich tausende Menschen für höhere Löhne im öffentlichen Dienst demonstriert. Der Gewerkschaftsbund gab die Zahl der landesweit Protestierenden am Dienstag mit mehr als 300.000 an; die Regierung ging von rund 200.000 Teilnehmern aus. Unabhängig davon erschütterten teils gewaltsame Schülerproteste das Land, bei denen Schulen blockiert und Polizisten attackiert wurden.

AfD muss Bundesgeschäftsstelle räumen - noch keine neuen Räume

Die AfD muss ihre Bundesgeschäftsstelle in Berlin räumen - hat aber noch kein neues Büro. Ein Großteil der aktuellen Räume muss nach einem Urteil des Berliner Landgerichts vom vergangenen Jahr bis Mittwoch geräumt werden, wie ein Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Eine neue Immobilie sei aber noch nicht gefunden. Mitarbeitende müssten deshalb von zuhause aus arbeiten.

Proteste an französischen Schulen weiten sich aus - Lehrer streiken

In Frankreich haben sich teils gewaltsame Schülerproteste gegen schlecht ausgestattete Gebäude und zu lange Schultage ausgeweitet. Bei Unruhen an etwa 340 Schulen im ganzen Land wurden zehn Menschen verletzt, wie das Bildungsministerium am Dienstag mitteilte. Etwa 40 Schulen wurden blockiert, die Polizei nahm 40 Menschen in Gewahrsam. Die Bewegung war vor einigen Tagen im Großraum Paris entstanden und hatte sich auf andere Landesteile ausgebreitet.

Textgröße ändern: