The National Times - 83-Jähriger nach Tod von Frau durch Kopfschuss in Friedrichshafen festgenommen

83-Jähriger nach Tod von Frau durch Kopfschuss in Friedrichshafen festgenommen


83-Jähriger nach Tod von Frau durch Kopfschuss in Friedrichshafen festgenommen
83-Jähriger nach Tod von Frau durch Kopfschuss in Friedrichshafen festgenommen / Foto: © AFP/Archiv

In Friedrichshafen am Bodensee sitzt ein 83 Jahre alter Mann in Untersuchungshaft, weil er seine Partnerin erschossen haben soll. Die Polizei rückte am Mittwoch zunächst wegen eines angeblichen Suizids aus, wie die Staatsanwaltschaft Ravensburg und das dortige Polizeipräsidium am Freitag mitteilten. Die Beamten fanden eine 84 Jahre alte Frau mit Kopfschuss in ihrer Wohnung.

Textgröße ändern:

Es hätten sich schnell Zweifel an der ursprünglichen Darstellung ergeben, dass sich die Frau selbst getötet habe. Eine Obduktion habe den Verdacht einer Fremdeinwirkung erhärtet, hieß es weiter. Nach bisherigen Ermittlungen werde von einem Tötungsdelikt ausgegangen. Der Partner der 84-Jährigen wurde festgenommen, am Donnerstag ordnete ein Richter die Untersuchungshaft gegen den 83-Jährigen an. Die Ermittlungen dauerten an.

V.Bennett--TNT

Empfohlen

Frankreich: 440 Festnahmen und 31 Verletzte bei Schülerprotesten

Bei den teils gewaltsamen Schülerprotesten in Frankreich sind am Dienstag nach Angaben der Regierung 440 Menschen festgenommen worden, überwiegend Minderjährige. Das Bildungsministerium meldete zugleich 31 Verletzte unter Schülern und Beschäftigten. Mindestens zehn Beschäftigte des Bildungswesens seien verletzt worden, erklärte Bildungsminister Édouard Geffray.

Proteste gegen Sparpläne und Missstände an Schulen erschüttern Frankreich

Wenige Tage vor der geplanten Vorstellung des Haushaltsplans mit milliardenschweren Einsparungen haben in Frankreich tausende Menschen für höhere Löhne im öffentlichen Dienst demonstriert. Der Gewerkschaftsbund gab die Zahl der landesweit Protestierenden am Dienstag mit mehr als 300.000 an; die Regierung ging von rund 200.000 Teilnehmern aus. Unabhängig davon erschütterten teils gewaltsame Schülerproteste das Land, bei denen Schulen blockiert und Polizisten attackiert wurden.

AfD muss Bundesgeschäftsstelle räumen - noch keine neuen Räume

Die AfD muss ihre Bundesgeschäftsstelle in Berlin räumen - hat aber noch kein neues Büro. Ein Großteil der aktuellen Räume muss nach einem Urteil des Berliner Landgerichts vom vergangenen Jahr bis Mittwoch geräumt werden, wie ein Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Eine neue Immobilie sei aber noch nicht gefunden. Mitarbeitende müssten deshalb von zuhause aus arbeiten.

Proteste an französischen Schulen weiten sich aus - Lehrer streiken

In Frankreich haben sich teils gewaltsame Schülerproteste gegen schlecht ausgestattete Gebäude und zu lange Schultage ausgeweitet. Bei Unruhen an etwa 340 Schulen im ganzen Land wurden zehn Menschen verletzt, wie das Bildungsministerium am Dienstag mitteilte. Etwa 40 Schulen wurden blockiert, die Polizei nahm 40 Menschen in Gewahrsam. Die Bewegung war vor einigen Tagen im Großraum Paris entstanden und hatte sich auf andere Landesteile ausgebreitet.

Textgröße ändern: