The National Times - Tatverdächtiger nach Tod von 14-Jähriger in Nordhessen festgenommen

Tatverdächtiger nach Tod von 14-Jähriger in Nordhessen festgenommen


Tatverdächtiger nach Tod von 14-Jähriger in Nordhessen festgenommen
Tatverdächtiger nach Tod von 14-Jähriger in Nordhessen festgenommen / Foto: © AFP/Archiv

Nach dem Fund einer toten 14-Jährigen in einem Wald in Nordhessen haben die Ermittler einen Verdächtigen festgenommen. Der 20-Jährige sei ein Bekannter der Jugendlichen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag in Kassel mit. Er sei dringend verdächtig, für den Tod des Mädchens verantwortlich zu sein. Gegen ihn werde wegen eines Tötungsdelikts ermittelt.

Textgröße ändern:

Die Todesursache war weiterhin unklar. Eine Obduktion der Leiche wurde angeordnet. Am Donnerstagnachmittag hatte nach Angaben der Ermittler ein Mann die Leiche an einem Feldrand außerhalb von Bad Emstal im Bereich eines Holzstapels entdeckt. Erste Ermittlungsergebnisse legten demnach ein Fremdverschulden nahe. Noch am Abend wurde der 20-Jährige festgenommen.

T.Bennett--TNT

Empfohlen

Frankreich: 440 Festnahmen und 31 Verletzte bei Schülerprotesten

Bei den teils gewaltsamen Schülerprotesten in Frankreich sind am Dienstag nach Angaben der Regierung 440 Menschen festgenommen worden, überwiegend Minderjährige. Das Bildungsministerium meldete zugleich 31 Verletzte unter Schülern und Beschäftigten. Mindestens zehn Beschäftigte des Bildungswesens seien verletzt worden, erklärte Bildungsminister Édouard Geffray.

Proteste gegen Sparpläne und Missstände an Schulen erschüttern Frankreich

Wenige Tage vor der geplanten Vorstellung des Haushaltsplans mit milliardenschweren Einsparungen haben in Frankreich tausende Menschen für höhere Löhne im öffentlichen Dienst demonstriert. Der Gewerkschaftsbund gab die Zahl der landesweit Protestierenden am Dienstag mit mehr als 300.000 an; die Regierung ging von rund 200.000 Teilnehmern aus. Unabhängig davon erschütterten teils gewaltsame Schülerproteste das Land, bei denen Schulen blockiert und Polizisten attackiert wurden.

AfD muss Bundesgeschäftsstelle räumen - noch keine neuen Räume

Die AfD muss ihre Bundesgeschäftsstelle in Berlin räumen - hat aber noch kein neues Büro. Ein Großteil der aktuellen Räume muss nach einem Urteil des Berliner Landgerichts vom vergangenen Jahr bis Mittwoch geräumt werden, wie ein Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Eine neue Immobilie sei aber noch nicht gefunden. Mitarbeitende müssten deshalb von zuhause aus arbeiten.

Proteste an französischen Schulen weiten sich aus - Lehrer streiken

In Frankreich haben sich teils gewaltsame Schülerproteste gegen schlecht ausgestattete Gebäude und zu lange Schultage ausgeweitet. Bei Unruhen an etwa 340 Schulen im ganzen Land wurden zehn Menschen verletzt, wie das Bildungsministerium am Dienstag mitteilte. Etwa 40 Schulen wurden blockiert, die Polizei nahm 40 Menschen in Gewahrsam. Die Bewegung war vor einigen Tagen im Großraum Paris entstanden und hatte sich auf andere Landesteile ausgebreitet.

Textgröße ändern: