The National Times - Drei Männer sollen Friedensrichter brutal verprügelt haben - Festnahmen im Saarland

Drei Männer sollen Friedensrichter brutal verprügelt haben - Festnahmen im Saarland


Drei Männer sollen Friedensrichter brutal verprügelt haben - Festnahmen im Saarland
Drei Männer sollen Friedensrichter brutal verprügelt haben - Festnahmen im Saarland / Foto: © AFP/Archiv

Ermittler haben im Saarland drei Männer festgenommen, die einen sogenannten Friedensrichter brutal verprügelt haben sollen. Die Verdächtigen seien mehrere Monate lang auf der Flucht gewesen, teilte das saarländische Landespolizeipräsidium am Dienstagabend mit. Demnach wurden sie in einem Wohnhaus in Völklingen festgenommen. Ihnen wird versuchte Tötung vorgeworfen.

Textgröße ändern:

Die Männer sollen im April 2022 in Frankfurt am Main im Rahmen eines sogenannten Friedengesprächs dem Friedensrichter mit Hockeyschlägern schwer verletzt haben. Der Mann erlitt schwerste Verletzungen am Kopf und verlor sein rechtes Auge. Die Verdächtigen sollen ein Video von der Tat ins Netz gestellt und sich damit gebrüstet haben.

Die Fahndung nach den drei europaweit vernetzten Männern aus Rumänien und Frankreich war nach Angaben der Ermittler schwierig. Sie konnten schließlich im Saarland ausfindig gemacht werden, wo sie sich bei Bekannten vor den Behörden versteckt haben sollen. Die Festnahme wurde vom Spezialeinsatzkommando unterstützt, weil die Verdächtigen Schusswaffen haben sollten und als äußerst gewalttätig gelten. Alle drei wurden nach Frankfurt gebracht.

M.Wilson--TNT

Empfohlen

Proteste gegen Sparpläne und Missstände an Schulen erschüttern Frankreich

Wenige Tage vor der geplanten Vorstellung des Haushaltsplans mit milliardenschweren Einsparungen haben in Frankreich tausende Menschen für höhere Löhne im öffentlichen Dienst demonstriert. Der Gewerkschaftsbund gab die Zahl der landesweit Protestierenden am Dienstag mit mehr als 300.000 an; die Regierung ging von rund 200.000 Teilnehmern aus. Unabhängig davon erschütterten teils gewaltsame Schülerproteste das Land, bei denen Schulen blockiert und Polizisten attackiert wurden.

AfD muss Bundesgeschäftsstelle räumen - noch keine neuen Räume

Die AfD muss ihre Bundesgeschäftsstelle in Berlin räumen - hat aber noch kein neues Büro. Ein Großteil der aktuellen Räume muss nach einem Urteil des Berliner Landgerichts vom vergangenen Jahr bis Mittwoch geräumt werden, wie ein Sprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP bestätigte. Eine neue Immobilie sei aber noch nicht gefunden. Mitarbeitende müssten deshalb von zuhause aus arbeiten.

Proteste an französischen Schulen weiten sich aus - Lehrer streiken

In Frankreich haben sich teils gewaltsame Schülerproteste gegen schlecht ausgestattete Gebäude und zu lange Schultage ausgeweitet. Bei Unruhen an etwa 340 Schulen im ganzen Land wurden zehn Menschen verletzt, wie das Bildungsministerium am Dienstag mitteilte. Etwa 40 Schulen wurden blockiert, die Polizei nahm 40 Menschen in Gewahrsam. Die Bewegung war vor einigen Tagen im Großraum Paris entstanden und hatte sich auf andere Landesteile ausgebreitet.

Sachsen: Anklage gegen vier mutmaßliche IS-Mitglieder erhoben

In Sachsen ist Anklage gegen vier mutmaßliche IS-Mitglieder erhoben worden. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden wirft den Beschuldigten im Alter zwischen 27 und 43 Jahren Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland vor, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Sie sollen im Irak als Kämpfer, Scharfschützen oder Grenzschützer für verschiedene Verbände der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) tätig gewesen sein.

Textgröße ändern: